"Den Reitern etwas bieten"

Lokales
Tännesberg
28.11.2014
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Beim St.-Jodok-Ritt 2015 wäre nach dem zweijährigen Turnus von Festzeltbetrieb und Markttreiben letzteres an der Reihe. In der Versammlung des Fördervereins St.-Jodok-Ritt im Wirtshaus "Lederer" bestand daran allerdings kaum Interesse.

Wolfgang Nicklas junior mahnte Kontinuität und eine Schärfung des Profils an. Alternativen dazu wurden diskutiert, eine Einigung gab es aber nicht. Daher fragte Fred Eckl, wohin die Reise gehen solle: "Miteinander oder einzelne Vereine?" Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Klünner vom Förderverein blickte auf den Jodok-Ritt 2014 zurück. Zwei Mal tagte man schon in einer kleineren Runde. Der Verein Jugendkultur hätte Interesse an einer Veranstaltung am Freitag vor dem Jodok-Ritt gezeigt, die aber nicht vorgesehen ist. Zwei Mal habe der Jodok-Ritt-Verein rote Zahlen im Unterschied zu anderen Organisationen geschrieben.

"Den Reitern müssen wir am Samstag etwas bieten", meinte Klünner, warf aber gleichzeitig die Frage auf, wer denn die Arbeiten mache. Mitstreiter und freiwillige Helfer zu finden, sei zuletzt immer schwieriger geworden.

Ob wieder Tore aufgestellt werden, um Eintritt kassieren zu können, wurde kontrovers diskutiert. Mit dem Vorschlag von Jürgen Wurm, über einen höheren Bierpreis den Eintritt aufzufangen, konnten sich durchaus einige anfreunden. Vorschläge gab es auch über die Form der Absperrung am oberen Markt. In der Frage, ob der obere Markt oder der untere unter Einbeziehung der Kreisstraße geeigneter für ein Open Air am Samstag wäre, gab es zunächst auch unterschiedliche Meinungen.

Nach einer längeren Diskussion ging die Tendenz in Richtung oberer Markt. Die Bühne oberhalb der Pfarrkirche ließe sich auch am Sonntag nach dem Festzug für die Blasmusik Gleiritsch gut verwenden. Damit hatte man vor Jahren schon eine gute Erfahrung gemacht.

Streit über Programm

Streitpunkt war das Rahmenprogramm mit durchaus neuen Aspekten. Offen ist noch, ob der Jodok-Ritt am späten Sonntagnachmittag ausklingen oder in die Verlängerung gehen soll. Wenn die Verantwortlichen wieder mehr Leute ansprechen wollen, werden sie um Neuerungen nicht herumkommen. Viele Fragen für die nächste Versammlung des Fördervereins. Recht hatte Helmut Bamler, als er sagte, dass es nicht ohne Geld gehe. Der Förderverein kann jedenfalls nicht alles stemmen.
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