Ehemalige Sportheim-Wirtin Grete Dirscherl feiert 85. Geburtstag
Mit dem Drive-Mobil unterwegs

Margareta Dirscherl (vorne, Zweite von links) feierte 85. Geburtstag. Neben Sohn Hans (links) und Tochter Gabi (Mitte) gratulierten Pfarrgemeinderatssprecherin Gerti Braun, Bürgermeister Max Völkl, Siedlerbund-Vorsitzender Wolfgang Nicklas mit Sabine Winkler (hinten, von links) sowie Birgit Hammer und Edith Eichhorn (vorne, von rechts) für den Frauenbund. Bild: es
Lokales
Tännesberg
16.07.2015
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Die Füße machen nicht mehr so mit wie früher, trotzdem ist Grete Dirscherl mobil. Auf ihrem Drive-Mobil sieht man sie zum Friedhof oder zur Jodokkirche bequem und sicher fahren. Nicht verloren hat sie ihren Humor. Davon konnten sich am Dienstag die Gratulanten überzeugen.

Zum 85. Geburtstag überbrachte Bürgermeister Max Völkl mit einer Urkunde und einem Gutschein die Grüße der Marktgemeinde. Pfarrgemeinderatssprecherin Gerti Braun gratulierte in Vertretung von Pfarrer Wilhelm Bauer für die Pfarrgemeinde. Ihrem Gründungsmitglied wünschten Vorsitzender Wolfgang Nicklas und Vorstandsmitglied Sabine Winkler für die Siedlergemeinschaft alles Gute. Die Jubilarin hatte auch den Frauenbund mitgegründet. Für die langjährige Treue dankten ihr die Vorstandsmitglieder Edith Eichhorn und Birgit Hammer.

Unter den vielen Gratulanten waren Verwandte und Nachbarn. Besonders freute sie sich über Glückwünsche von früheren Urlaubsgästen. Aus Wien war eigens Tochter Gabi angereist. "Nur schade, dass sie von ihrer Familie so weit entfernt ist", bedauerte die Mutter, der auch Sohn Hans alles Gute wünschte.

Mit vier Geschwistern wuchs Grete Dirscherl in Bierlhof auf. Von ihnen lebt nur noch Schwester Ida. Tännesbergerin wurde sie 1961 durch die Heirat mit Hans Dirscherl, der 2004 starb. Zusammen bauten sie sich ein Haus "Am Kohlbuch", in dem sie heute mit ihrem Sohn Hans wohnt und den Haushalt noch selber verrichtet. Ihre Kücheln schmeckten immer besonders gut. Blumen sind bis heute die Vorliebe der Jubilarin, die interessiert am Tagesgeschehen teilnimmt.

Bürgermeister Völkl erinnerte sich noch an die Zeit von 1980 bis 1984, als sie mit ihrem Ehemann Hans das Sportheim bewirtete. Viele wussten nicht, dass die Jubilarin auch das Quetschn-Spielen gelernt hat, aber das Instrument nur noch selten in die Hand nimmt. Zu einer Kostprobe war sie allerdings auch am Dienstag nicht bereit.
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