Eichhorn hamstert alle Stimmen

Die Mitglieder bestätigten Robert Eichhorn (vorne, Dritter von links) einstimmig als Vorsitzenden. Stellvertreter sind Dr. Stephanie Kuchlbauer (vorne, rechts), Petra Klinger (vorne, Zweite von links) und Hubert Liebl. Bild: es
Lokales
Tännesberg
25.03.2015
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Die CSU Tännesberg hat sich in der Jahreshauptversammlung im Hotel Wurzer neu aufgestellt. Zügig und problemlos brachte Landrat Andreas Meier die Wahlen über die Bühne.

Vorsitzender Robert Eichhorn, den die Mitglieder einstimmig bestätigten (Neuwahlen), gab einen kurzen Rückblick. In der Aufzählung zeigte es sich, dass die 80 Mitglieder zählende CSU mit einem Altersdurchschnitt von 57,5 Jahren viele auswärtige Termine wahrgenommen und Kontakte zu Ortsverbänden in der Nachbarschaft gepflegt hatte. Acht Mal traf man sich zu Vorstands- und Ausschuss-Sitzungen. Im Januar 2016 feiern die Christsozialen 60-jähriges Bestehen.

Solide Finanzen

Bei den Mehreinnahmen schlug sich vor allem der Erlös aus dem sehr gut besuchten Weinfest nieder. Der Bericht von Kassier Johann Hammer wies solide Finanzen auf. Herbert Kuchlbauer, der sich mit Georg Ebnet die Einnahmen und Ausgaben genau angeschaut hatte, bestätigte eine korrekte Kassenführung.

Landrat Andreas Meier dankte Altlandrat Simon Wittmann, dass er von ihm ein gutes Erbe übernommen konnte. Eine gute Basis, um bestimmte Aufgaben zu Ende führen und neue beginnen zu können. Mit 504 Asylbewerbern hätten der Kreis bereits doppelt soviel wie zum vorjährigen Zeitpunkt. Der größer gewordene Verwaltungsaufwand werde aber nicht entschädigt. Durch die dezentrale Unterbringung, "die wir bei weiterhin steigenden Zahlen nicht durchhalten können", gebe es fast keine Beschwerden. Ein Investor plane bereits eine feste Unterbringung für 70 bis 80 Personen. Eine gute Nachricht für die Planungssicherheit der Kommunen: Trotz einiger neuer Bauprojekte wie die Brücke in Burgtreswitz bleibe die Kreisumlage mit 45 Punkten konstant. "Im Landkreis läuft alles gut", zog Meier eine Bilanz nach seinem ersten Jahr als Landrat.

Kreisversammlung im Mai

Für den entschuldigten Bürgermeister Max Völkl gab es einen kurzen Bericht von Stellvertreter Hans-Peter Klünner zur Kommunalpolitik: Arbeiten im Leichenhaus, Erweiterung des Gewerbegebiets, Breitbandausbau und interkommunale Zusammenarbeit. Die Kreisversammlung mit Neuwahlen beginnt am Freitag, 22. Mai, um 18 Uhr in Grafenwöhr, informierte Eichhorn abschließend.
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