"Ein Diener eurer Freude sein"

Pfarrer Wilhelm Bauer (Mitte) stieß mit vielen Gratulanten auf seinen 65. Geburtstag an. Bild: es
Lokales
Tännesberg
20.01.2015
16
0

Die Fanfarengruppe der Kolpingsfamilie mit Leiter Rainer Dobmeier gratulierte am Samstag vor dem Pfarrheim Pfarrer Wilhelm Bauer zum 65. Geburtstag. Das war an diesem Abend nicht die einzige Überraschung.

Dabei wollte Pfarrer Wilhelm Bauer keine größeren Feierlichkeiten, doch Kirchenpflegerin Diana Völkl und Pfarrgemeinderats-Sprecherin Gerti Braun waren anderer Meinung. Gratuliert hatte auch Diözesanbischof Rudolf Voderholzer.

Mit dem Lied "Wir kommen all' und gratulieren zum Geburtstag unserem lieben Pfarrer", eröffnete der Kirchenchor unter Leitung von Rudi Schneider den Gratulationsreigen im Pfarrsaal. Mitglieder von Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Kolping, Marianischer Männerkongregation, Frauenbund, KLJB Großenschwand, Kirchenausschuss Kleinschwand und Kindergarten gratulierten mit Handschlag und den besten Wünschen.

Überraschung gelungen

Kirchenpflegerin Völkl tat dies für die Pfarrgemeinde und dankte für die gute Zusammenarbeit, was sich weiterhin auch Chorleiter Schneider wünschte. Alles Gute, Glück und Gottes Segen waren die Wünsche von Pfarrgemeinderatssprecherin Braun, die wie zuvor schon Völkl ein Geschenk überreichte. Von Barbara Krämer gab es einen Blumenstrauß. Die Überraschung war Völkl und Braun gelungen. Pfarrer Bauer hat's gefallen, der allen für die Feier dankte, außerdem der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat für die gute Zusammenarbeit, dem Kirchenausschuss Kleinschwand, dem Kirchenchor, Barbara Krämer, Monika Uschold, Diakon Norbert Hammerl, Kindergartenleiterin Manuela Hinkel und ihrer Vorgängerin Irmgard Nößner, Sonja Schmid-Herdegen und Rainer Dobmeier von der Fanfarengruppe sowie allen Vereinen.

Geboren wurde Pfarrer Bauer am 17. Januar 1950 in Roggenstein. Nur kurz schilderte er die Anfänge. Das war es aber auch schon mit dem Rückblick. Er schaute, wie es seine Art ist, mehr dann in die Zukunft. "Was man liebt, beschenkt man", war ein deutlicher Fingerzeig bezüglich der an anfallenden Kosten für die Sanierung der St. Jodok- Kirche, außen und innen. Im Jahr 2020 sollen diese Arbeiten dann abgeschlossen sein. "2012 planen wir die Sanierung der Pfarrkirche", zählte der Geistliche einige Mängel auf.

Familiäre Atmosphäre

Dem Jubilar liegt sehr viel an einer familiären Atmosphäre in der Pfarrgemeinde, dass alle mitdenken und den anderen verstehen. Er selber wolle "ein Diener eurer Freude sein", zitierte er den heiligen Paulus. "Hab Sonne im Herzen, ein Lied auf den Lippen und ein Wort für andere", wünschte der Kirchenchor zum Schluss. Ins "Prosit der Gemütlichkeit" von Braun stimmten alle mit einem Glas Sekt in der Hand ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.