Fast schuldenfrei in die Zukunft

Fred Eckl (vorne, Mitte) wurde als TSV-Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Neu sind Kassier Konrad Zangl und Vize Rudi Tröster (vorne, von links). Einstimmig wurden auch Bernhard Ottl, Schriftführer Oskar Götz (vorne, von rechts), Bernhard Walter, Sven Stock, Dr. Joachim Calame, Christine Kick (hinten, von rechts) sowie Uschi Haubmann (vertreten von Traudl Glas, hinten, links) gewählt. Bürgermeister Max Völkl (hinten, Zweiter von links) lobte die vielen Aktivitäten des TSV. Bild: es
Lokales
Tännesberg
14.01.2015
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Fred Eckl bleibt Kapitän an Bord des TSV-Schiffes mit seinen 570 Passagieren. Außer dem bisherigen Schriftführer Oskar Götz werden ihn künftig zwei TSV-Insider im Vorstand unterstützen.

Kassier Konrad Zangl (für Thomas Bäuml) und Vize Rudi Tröster (für Josef Dobmeier) wurden einstimmig gewählt. Die sechs Spartenleiter Sven Stock (Fußball), Uschi Haubmann (Gymnastikgruppe), Christine Kick (Kinderturnen), Bernhard Walter (RAN), Dr. Joachim Calame (Tennis) und Bernhard Ottl (Volleyball) brauchten von den 48 anwesenden Mitgliedern nur bestätigt zu werden.

Größerer Spielraum

"Durch die vor einem Jahr vorgenommene Beitragsanhebung um fünf Euro haben wir zwar ein Mitglied verloren, jetzt aber einen größeren finanziellen Spielraum", rechtfertigte Eckl diesen Schritt. Von ehrenamtlichen Helfern seien bei der Sanierung des Sportheims 2500 Arbeitsstunden geleistet worden. Wegen der Zuschüsse durch die Gemeinde, des Hauptvereins, der Abteilung Fußball, des Fördervereins "Volltreffer" und diverser Spenden habe der Verein trotz anfallender Kosten von 35 000 Euro fast keine Schulden.

Die Anstrengungen machen sich bereits durch einen geringeren Heizölverbrauch spürbar bemerkbar. Am "Tag der offenen Tür" im Mai könne sich die Bevölkerung von der Sanierung überzeugen. Eckl wünschte sich das Sportheim als eine Stätte der Begegnungen. Es stehe allen Abteilungen zur Verfügung, auch jedem einzelnen Mitglied.

Rücklagen werden gebildet

"Ab sofort wollen wir jährlich 2000 Euro an Rücklagen bilden, bis wir einen kompletten Jahresbeitrag beisammen haben", erklärte der Vorsitzende. Eckl überraschte die Versammlung mit einer Vision: Man könnte im Schulhaus ein Fitness-Studio einrichten. Die Diskussion darüber hat er damit angestoßen. Interessenten dafür gebe es bereits.

Dann kam die Stunde der sechs Abteilungsleiter, die zum ersten Mal auch über die Finanzen ihrer Abteilungen informierten. Sven Stock berichtete von etwa 50 Kindern im Nachwuchsbereich der Fußballer und lobte die Arbeit der Betreuer und Trainer. Bewährt habe sich hier die Spielgemeinschaft mit der DJK Leuchtenberg. Für die erste Mannschaft werde es schwierig werden, den fünften Platz aus dem Vorjahr in der Abschlusstabelle wieder zu erreichen. Unverkennbar sei die Aufwärtstendenz bei der zweiten Mannschaft. Mit 100 freiwilligen Helfern habe man das Oberpfalz-Festival stemmen können.

"Hinter uns liegt ein gutes Jahr. Wir haben Spaß", blickte Traudl Glas von der Gymnastikgruppe für die entschuldigte Uschi Haubmann zurück "Inzwischen betreuen wir drei Gruppen mit fast 50 Kindern", freute sich Christine Kick über die gute Resonanz beim Kinderturnen. Der Kinderfasching, heuer wieder am Rosenmontag in der Schule, sei die größte Einnahme. Zum Abschluss komme vor Beginn der Sommerferien im Pfarrheim ein Zauberer.

Für RAN listete Bernhard Walter Aktivitäten mit 1200 Teilnehmern auf. Bei Christine Kick bedankte er sich für die Organisation der acht sehr gut besuchten Zumba-Abende und bei Dr. Ingrid Kirchberger für die Skigymnastik in der Turnhalle. Als durchwachsen bezeichnete Dr. Joachim Calame die Teilnahme der acht Mannschaften in der Medenrunde 2014. "Das Trainingscamp in Inzell hat den TSV nach vorne gebracht", war er überzeugt.

In der Volleyballabteilung kehrten die jungen Spielerinnen, das Aushängeschild, mit guten Platzierungen von Turnieren heim. Nach dem Herrichten des Spielfeldes am Bursweiher ist Bernhard Ottl zuversichtlich, dass dort im Sommer ein Turnier steigen wird.

Zuschüsse gerechtfertigt

"Man muss weit gehen, um einen solch gut aufgestellten Sportverein zu finden", lobte Bürgermeister Max Völkl das vielfältige Angebot des TSV. Er rechtfertigte die verschiedenen Zuschüsse der Gemeinde, die hier gut angelegt seien, und überreichte eine persönliche Geldspende.
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