Fleißige Fanfarenspieler

Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Klünner gratulierte den treuen Fanfaren-Spielern Thomas Kraus und Anna Zangl (von rechts). Gruppenleiter Rainer Dobmeier und Michael Molnar, Präsident der Wobachspatzen (von links), schlossen sich an. Bild: es
Lokales
Tännesberg
29.07.2015
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Was wäre der St.-Jodok-Ritt ohne die Fanfarengruppe der Kolpingsfamilie Tännesberg? Das Engagement der Akteure am Wochenende hat sich jedenfalls gelohnt.

Trompeterin Anna Zangl und Trommler Matthias Kraus sind zwei von über 30 Spielern der Fanfarengruppe, die am Samstag und Sonntag in voller Stärke am St.-Jodokritt mitspielten. Kurz vor der Abreise der CVB Wobachspatzen Bietigheim-Bissingen erhielten beide von Leiter Rainer Dobmeier für zehn Jahre Mitspielen je einen Bierkrug.

Mit seinem Dank verband er die Bitte, dass beide noch lange der Fanfarengruppe die Treue halten. Zwischen den Fanfarengruppen Tännesberg und Bietigheim sind inzwischen Freundschaften entstanden. Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Klünner dankte den Gästen aus Baden-Württemberg und lud sie wie Dobmeier für 2017 zum 40. Jahrestag der Wiedereinführung des Jodokritts 1977 ein.

Für einen Geschenkkorb mit Produkten aus ihrer Region als Gastgeschenk, darunter Stuttgarter Maultäschle, dankte Dobmeier den Gästen In der Prunksitzung des ältesten Fasnet-Vereins werden die Tännesberger unter den Gästen sein. Ein letztes "Bi-bi-ahoi-ahoi" vor der Abreise hallte über den Marktplatz.

Nach dem Festgottesdienst ehrte Klünner außerdem fünf Reiter für ihre zehnte Teilnahme. Dafür dankte er Yasmin Kellner aus Döllnitz, Manuela Kick und Thomas Meindl, beide aus Großenschwand, mit einem Wimpel, außerdem Erika Scherr aus Haag und Ursula Stengl aus Neuhaus. Bei allen bedankte sich Bürgermeister Max Völkl und wünschte sich, dass alle im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sind.

Lorenz Gebert von den Pferdefreunden Hausen, die jedes Jahr mit mehreren Pferden am St. Jodok-Ritt teilnehmen, griff nach der Reiterehrung zum Mikrofon und dankte Fördervereinsvorsitzendem Klünner mit einer Ehrenmedaille vom 50. Jubiläum an Pfingsten mit Bischof Rudolf. Der Jubelverein benötigte damals den Allerheiligstenwagen aus Tännesberg. Zum Dank für das Entgegenkommen hatte Gebert, der die guten Kontakte zwischen beiden Ortschaften betonte, diese Medaille überreicht.
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