Frauen sollen anbandeln

Vorsitzende Sonja Schmid-Herdegen (hinten, rechts) ehrte Maria Bodensteiner für 10 Jahre und Elisabeth Finkera (vorne, von rechts) für 30 Jahre Mitgliedschaft im Frauenbund. Pfarrer Wilhelm Bauer (hinten, Zweiter von rechts) und Bezirksvorsitzende Martha Bauer (vorne, links) gratulierten. Bild: es
Lokales
Tännesberg
18.03.2015
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"Der Frauenbund ist weltoffen, hat eine moderne Einstellung und will sich am Aufbau einer christlichen Gesellschaft aktiv beteiligen." So beschrieb Bezirksvorsitzende Martha Bauer die Gemeinschaft bei ihrem Antrittsbesuch in Tännesberg.

Vor der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim feierten die Mitglieder mit Pfarrer Wilhelm Bauer in der Pfarrkirche einen Gedenkgottesdienst. Die Lieder begleiteten Vorsitzende Sonja Schmid- Herdegen (Keyboard) und Gerti Braun (Gitarre).

Treue Mitglieder

Vorsitzende Sonja Schmid-Herdegen ehrte mit Blumen Maria Bodensteiner aus Kleinschwand für 10 und Elisabeth Finkera für 30 Jahre Mitgliedschaft. Sie haben Vorbildcharakter für die Neuzugänge Birgit Eckl, Monika Friedrich und Christine Stangl, denen die Vorsitzende jeweils zwei Tulpen überreichte. Pfarrer Bauer und Bezirksvorsitzende Martha Bauer freuten sich über den Zuwachs.

Für die erkrankte Schriftführerin Heidi Bäuml sprang zweite Vorsitzende Irmgard Nößner ein, die auf ein umfangreiches Jahresprogramm zurückblickte. Über das Zahlenwerk informierte Kassenwartin Monika Wittmann. Das erwirtschaftete Geld in all den Jahren kann sich sehen lassen. Finanziell ist der Frauenbund sehr gut aufgestellt. Fazit von Gertrud Müller nach der Kassenprüfung mit Maria Zangl: "Die Kasse war bei Monika Wittmann in besten Händen."

Nach Ausführungen zu ihrer Person gab Bezirksvorsitzende Bauer unumwunden zu, dass ihr der neue Aufgabenbereich Freude und Spaß bereite und sie Hochachtung vor der ehrenamtlichen Arbeit der Frauen habe. Am Beispiel der Mütterrente zeigte sie, dass man gemeinsam etwas erreichen könne, oft dafür aber einen langen Atem brauche. In den Zweigvereinen werde die Hauptarbeit geleistet. Deshalb wolle sie zu ihnen einen guten Kontakt halten. Die Sprecherin warb für die Aktion "Schatzkästlein für Jung und Alt" des Diözesanverbandes. Aus den Einsendungen der Ideen (Lieder, Erzählungen und Geschichten) werde ein Büchlein angefertigt. Mit dem Erlös wolle man Kinder in Not unterstützen. Einsendeschluss sei der 4. Mai.

Bauer wies auch auf die Mitgliederwerbung "Anbandeln" hin. Eine Zugehörigkeit sei eine Frage der Einstellung und nicht des Alters. Alle hätten Begabungen und Talente. "Wir wollen uns für das Ehrenamt, ein Gewinn für unser Land, einsetzen." Der Frauenbund werde auch auf drängende Fragen unserer Zeit eine Stellungnahme zur Familiensynode für die Weltbischofssynode im Oktober 2015 erarbeiten.

Dank für Engagement

Dank und Anerkennung für die Arbeit des Frauenbunds gab es von Pfarrer Bauer. "Eine Caritas-Haussammlung wird längst nicht mehr in allen Pfarreien durchgeführt", lobte der Geistliche den großen Einsatz der Mitglieder. Unter Hinweis auf die guten Finanzen des Frauenbunds meinte der Seelsorger, dass man in der Pfarrei in genügend Aufgaben investieren könne. "Zu allen unseren Veranstaltungen sind immer auch Nichtmitglieder eingeladen", ging die Vorsitzende auf Termine ein.
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