Großer Ansturm beim sechsten Regionalmarkt in Tännesberg
Beim Mittagessen kein Platz frei

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Lokales
Tännesberg
13.09.2011
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"Wo denn die vielen Menschen alle nur herkommen", staunte eine Besucherin angesichts des großen Ansturms am Nachmittag beim sechsten Regionalmarkt am Sonntag beim "Lederer". Kurz nach der Eröffnung um 10 Uhr waren alle Tische schon gut besetzt.

Beim Mittagessen war dann kein Platz mehr frei. Die 80 Portionen Wildschweinbraten mit Knödel und Krautsalat der Jäger waren bei weitem zu wenig.

Gute Geschäfte meldeten auch die Landfrauen: 100 verschiedene Kuchen und 200 Kücheln. "Schmeckt prima", sagte eine Frau nach einem Schluck Kaffee. Wen wunderte es, dass viele davon auch etwas mit nach Hause nahmen, Emmerbrot oder ein Rebhuhnloibl ohnehin.

Weitere Renner waren die Spezialitäten vom Rotvieh der Familie Alois Schwarz. Unweit davon interessierten sich Besucher für alte Klöppelkunst zweier Frauen aus der Nähe von Cham oder den Korbmacher aus Mehlmeisel. 30 Euro bezahlte BBV-Kreisobmann Erich Schieder für sein Futterschwingl.

Keramiksachen zum Verlieben bot unmittelbar daneben Anne Bierner aus Woppenhof an. Mit "Natur pur vom Erzeuger zum Verbraucher" warb Imker Hans Gschrey aus Lampenricht für seine Produkte, gleich daneben bot eine Frau Gewürze aus aller Welt an. Groß war die Auswahl von Deko-Objekten für den Garten aus einer Blechwerkstatt aus Parkstein.
Gut beraten ist, wer im Winter Filzpantoffel von der Familie Müller aus Lennesrieth besitzt, die alles rund um das Schaf anbot. Ernestine aus Schneeberg und Bianca aus Neunburg schauten die Besucher beim Spinnen zu. Einen Volltreffer landete BBV-Ortsbäuerin Petronila Klinger mit ihrem Ausbuttern.

Gleich am Eingang hatte der Stand der BN-Ortsgruppe eingeladen. Dort konnten die Besucher viele regionale Produkte kaufen. Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Bei herrlichem Spätsommerwetter schätzten die Leute die Unterhaltung mit dem Nachbarn, ließen sich Kaffee und Kuchen oder einen Rebhuhnzoigl schmecken.

Um 14 Uhr wurden zwei naturkundliche Führungen angeboten. Die eine führte mit Rudi Wolf entlang des 1,5 Kilometer langen Rebhuhnwegs, die andere mit Toni Wolf durch das Kainzbachtal.
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