Heuer kein Motivbaum

OWV-Vorsitzender Paul Braun (rechts) ehrte Zacharias Hilburger und Irene Schmucker (von links) für 25 und Günther Balk (hinten, rechts) für 40 Jahre Treue. Bürgermeister Max Völkl gratulierte. Bild: es
Lokales
Tännesberg
04.03.2015
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Aus versicherungstechnischen Gründen musste der OWV-Motivbaum in Tännesberg Ende November umgelegt werden. Nun diskutierte der Verein, wie es mit dem Wahrzeichen weitergeht.

Der Baum selber sei nicht das Problem. Bürgermeister Max Völkl sicherte in der Generalversammlung am Samstag im Wirtshaus "Lederer" ein Exemplar zu. Da an der Wetterseite aber die Zeichen unter der Witterung litten, stellte sich die Frage, wie man in Zukunft den Alu-Untergrund bemalen soll. Ein Druckverfahren kam ins Spiel. Egon Frey nimmt sich nun dieser Aufgabe an. Einiges gibt es vorher noch abzuklären. "Deshalb wird in diesem Jahr der Baum noch nicht aufgestellt werden können", bedauerte Vorsitzender Paul Braun.

2016 ein Jubiläum

Er blickte auf das Jahr zurück. Die Marschroute dafür wurde in drei Sitzungen festgelegt. Nur weil sich viele mit ihrer Arbeit eingebracht haben, habe der Verein aufwendige Veranstaltungen wie das Backofen stemmen können. Ganz besonders dankte der Vorsitzende Elisabeth Braun, die viel Zeit für die Auferstehungskapelle auf dem Schlossberg aufgewendet hatte. 20-jähriges Bestehen des neuen Gebäudes feiert der OWV am 2. Juni 2016.

Erfreulich seien die fünf Neuaufnahmen gewesen, durchwegs jüngere Mitglieder. Irene Schmucker, Zacharias Hilburger, Rudi Tröster, Josef Rom und Johann Diermeier unterstützen bereits 25 Jahre die Vereinsarbeit. Braun dankte ihnen dafür mit dem silbernen OWV-Abzeichen und einer Urkunde. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Günther Balk und Ludwig Frey senior zur Urkunde noch das goldene Abzeichen.

Bei den Mehreinnahmen in der Kasse waren auch die Beträge aus den drei Opferstöcken dabei. Im Einzelnen listete Hedwig Haberl die größeren Posten auf. Um den Kontostand ist es nicht schlecht bestellt. Hans-Peter Wiesent, der zusammen mit Hermann Nößner die Finanzbewegungen geprüft hatte, bescheinigte Haberl eine tadellose Arbeit.

Bürgermeister Max Völkl bedankte sich für die von den Mitgliedern investierte Zeit und Arbeit. Von der Pflege der neun Wanderwege würden vor allem unsere Gäste profitieren. Mit einer persönlichen Geldspende unterstützte er das Engagement des OWV.

Sanierung der Totenbretter

Der schlechte Zustand einiger Totenbretter ist bekannt. Oft ist der Schriftzug kaum noch leserlich. Der OWV ist mit der Sanierung der Gedenktafeln jedoch überfordert. Es sollten Gespräche mit den Hinterbliebenen geführt werden, ob sie bereit sind, für die Renovierungskosten aufzukommen. Es könnten aber auch neue Tafeln hinzukommen. Den Vorschlag von Zacharias Hilburger, die Texte auf den Totenbrettern zu fotografieren, fand bei Pfarrer Wilhelm Bauer Unterstützung.

Vom neuen "Bankerltrupp" erhofft man sich, einen Überblick über den Zustand von Ruhebänken entlang der neun Wanderwege zu bekommen. "Bohlen für neue Bänke kann sich der Verein im Bauhof besorgen", sagte Bürgermeister Völkl dem OWV zu. Nächste Veranstaltung ist der Emmausgang am Ostermontag nach Pilchau mit Einkehr beim Wirt. Abmarsch ist um 13.30 Uhr am früheren Forstamt.
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