Karl Schneider ist seit 70 Jahren Mitglied der Tännesberger Kolpingsfamilie
Außergewöhnliche Treue

Die Kolpingsfamilie Tännesberg ist stolz darauf, dass Karl Schneider (vorne, Zweiter von links) bereits 70 Jahre Mitglied ist. Michael Wurzer (vorne, Zweiter von rechts) gehört seit 60 Jahren dazu. Für 50 Jahre Treue ehrten die Verantwortlichen Paul Braun (vorne,rechts) und Josef Zangl (Zweite Reihe, rechts), für 40 Jahre Franz Spickenreither (hinten, links) und Elisabeth Rom, für die ihr Mann Werner (Zweite Reihe, Mitte) Urkunde und Treuenadel entgegennahm. 25 Jahre sind es bei Martin Ebnet (hinten, Zweit
Lokales
Tännesberg
22.04.2015
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"Vater Kolping lebe hoch" hieß es im Schlusslied der Jahreshauptversammlung am Sonntag nach dem Gottesdienst im Hotel Wurzer. Was die Kolpingsfamilie im Berichtszeitraum geleistet hat, hätte sicherlich auch den Gesellenvater gefreut. Im Mittelpunkt standen aber Ehrungen treuer Mitglieder. "Stolz ist die Kolpingsfamilie darauf, mit Karl Schneider ein Mitglied mit 70 Jahren Vereinstreue in ihren Reihen zu haben", sagte Vorsitzender Thomas Bartmann.

Geordnete Finanzen

Die Kassenwarte Wolfgang Spickenreither für die Kolpingsfamilie und Norbert Dobmeier für die Fanfarengruppe gaben einen Einblick in die geordneten Finanzen. "45 Aktivitäten und Termine sind im Berichtszeitraum wahrgenommen worden, doch allein kann das ein Vorsitzender nicht bewältigen", dankte Bartmann nach seiner Auflistung der Führungsriege und den Mitgliedern.

Zwei Veranstaltungen mit Diözesanpräses Stefan Wissel seien besonders gut angekommen. Einige Jugendliche hätten sich bei ihm schon für die Fahrt nach Köln vom 18. bis 20. September gemeldet. Interessenten sollten sich noch in dieser Woche bei ihm anmelden. Gefahren werde mit dem Diözesanverband, "weshalb die Teilnehmer von uns nach Regensburg gebracht werden".

Urkunde und Abzeichen

Präses Wilhelm Bauer bedauerte es, wenn Mitglieder einer Ehrung fern bleiben. Kolping mache hier keine Ausnahme. Mit Vorsitzendem Bartmann ehrte er Martin Ebnet für 25 Jahre Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Treuezeichen. Nachgeholt wird das bei Bernhard Grillmeier, Markus Knorr und Claudia Lobinger.

Für 40 Jahre Treue zeichneten die Verantwortlichen Franz Spickenreither und Elisabeth Rom aus. Inge Eisenreich, Christl Gmeiner-Schneider, Richard Seegerer und Manfred Wilhelm werden Urkunde und Treuzeichen nachgereicht. Paul Braun und Josef Zangl gehören der Kolpingfamilie bereits seit 50 Jahren an, auch Rudolf Braun (nicht anwesend). 60 Jahre steht Michael Wurzer treu zur Gemeinschaft. Die 70 Jahre von Schneider sind aber schon sehr außergewöhnlich.

Präses Bauer gratulierte allen Geehrten und dankte der Kolpingsfamilie und vor allem Bartmann für die vielen Aktivitäten. Er schlug vor, Wissel zu einem Kolpinggedenktag einmal einzuladen. Weil Jugendliche in ihrer Ausbildung und bis zum Schulabschluss doch noch relativ lange am Ort sind, hätten wir hier eine Chance für die Jugendarbeit.

Oft nicht leicht

Mit dem Hinweis auf den Einsatz der Fanfarengruppe beim Kirchenzug am Tag der Erstkommunion war es ein Anliegen des Präses, das Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. "Als christlicher Verein hat man es in unserer Zeit oft nicht leicht." Altpräses Erich Spickenreither dankte deshalb der Kolpingsfamilie für ihr Auftreten in der Öffentlichkeit.
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