Kolpingsfamilie tischt 16 Biersorten auf - Ähnlichkeiten zur Weinprobe
Auf "Tannenzäpfle" folgt Kölsch

Bier ist nicht gleich Bier. Mitglieder der Kolpingsfamilie machten diese Erkenntnis bei einer Bierprobe im Wirtshaus Lederer mit Diözesanpräses Stefan Wissel. Bild: es
Lokales
Tännesberg
15.04.2015
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Kleine Weingläser standen auf den Tischen. Nichts deutete auf eine Bierprobe im Wirtshaus "Lederer" hin, wie man sie beispielsweise vor Beginn eines größerer Vereinsjubiläen kennt. Aber die Kolpingsfamilie mit Diözesanpräses Stefan Wissel kredenzte am Samstag ja auch nicht nur eine einzige Biersorte.

Die Besucher probierten 16 verschiedene Hopfengetränke aus Deutschland, Schottland und Belgien. Das Ganze hatte viel mit einer Weinprobe zu tun. An einer kleinen Menge Bier rochen die Gäste. Sie tranken einen Schluck, um dann über die Qualität zu urteilen. Nach jedem Gang wurde das Glas immer wieder gespült.

Dass es bei den Bieren große Unterschiede in der Qualität gab, war jedem bald klar. Handwerklich gebraute Biere schnitten als Qualitätsprodukt bei den Proben besser ab. Ein gutes Bier erkennt man auch an seinem Schaum. Unterschiede gibt es in der Farbe, im Geruch und Geschmack.

16 Euro für eine Flasche

In Belgien muss man für eine Flasche Bier schon mal bis zu 16 Euro bezahlen. Die reicht aber dann an einem Abend für drei Personen. Vor dem Probieren jeder Sorte lieferte Wissel dazu das nötige Hintergrundwissen und Informationen, zu welchen Speisen man das jeweilige Bier trinkt.

Beim Servieren des Pils "Tannenzäpfle" aus dem Hochschwarzwald erinnerte sich Fred Eckl vom Förderverein "Volltreffer" daran, dass man für die Band "Pur" dieses Getränk eigens besorgen musste. Schottische, belgische, obergäriges Kölsch und verschiedene Weißbiere (Grundaromen Banane und Nelke) und Starkbierspezialitäten sowie dunkle Sorten wurden ebenfalls noch probiert.

Wissel ging es darum, dass jeder ein gutes von einem schlechten Bier unterscheiden kann. Dass es auch in der Oberpfalz gute Hopfengetränke gibt, dokumentierte Vorsitzender Thomas Bartmann mit d einer Flasche Rebhuhn-Zoigl, die er dem Diözesanpräses überreichte.
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