Maibaum wieder gefragt

Über eine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann, zum Hauptfeuerwehrmann oder zum Löschmeister freuten sich eine Reihe von Aktiven. Die Ehrenurkunden überreichte ihnen Kommandant Christian Demleitner (hinten, links). Bilder: es (2)
Lokales
Tännesberg
21.01.2015
16
0

Die Feuerwehr hält sich fit. Lehrgänge und Schulungen absolvierten die Aktiven. Das war nicht umsonst: Fünf Mal mussten sie zu Brandeinsätzen und sieben Mal zu technischen Hilfeleistungen ausrücken. Heuer soll ein Maibaum aufgestellt werden.

"Es läuft alles gut", gab es ein dickes Lob von Kreisbrandmeister Thomas Kleber für die Feuerwehr. Nahezu 50 Mitglieder interessierten sich am Samstag für die Generalversammlung im Hotel Wurzer.

Nach dem Verlesen des Protokolls durch Schriftführer Thomas Braun listete Vorsitzender Josef Kirchberger das Programm auf. Darunter waren die Teilnahme an Festlichkeiten von Nachbarvereinen und am feierlichen Gelöbnis sowie ein Tagesausflug. Das Tradition des Maibaum-Aufstellens, zum letzten Mal geschah dies 2004, will Kirchberger wiederbeleben. Eine Neuauflage gibt es deshalb heuer.

25 Übungen der Aktiven mit 538 Helferstunden sind ein gutes Zeugnis. Kommandant Christian Demleitner erwähnte auch drei Besuche der Atemschutzstrecke in Neustadt/WN, zwei Leistungsabzeichen und verschiedene Dienste. Durch Lehrgänge und Schulungen hätten sich die Aktiven für Ernstfälle fit gemacht. Fünf Mal rückten sie zu Brandeinsätzen sowie sieben Mal zur technischen Hilfeleistung aus und waren damit 813 Stunden im Einsatz. Um im und rund um das Feuerwehrhaus alles in Schuss zu halten, wandten sie viel Zeit auf. Das Bayerische Fernsehen filmte den Ablauf einer technischen Hilfeleistung.

Kassier Bernhard Zimmet nannte die größten Posten bei Einnahmen und Ausgaben. Am aktuellen Kontostand gab es nichts auszusetzen. Andreas Burger und Tobias Simon bestätigten tadellose Buchführung.

Bürokratische Mühlen

Für Bürgermeister Max Völkl ist die Feuerwehr ein Aktivposten in der Marktgemeinde. Er lobte die Verantwortlichen für den Plan, wieder einen Maibaum aufzustellen. "Bürokratische Mühlen mahlen langsam, aber sicher", machte er Hoffnung auf den Kauf eines neuen Feuerwehrautos. Seine persönliche Spende solle der Jugendfeuerwehr zugute kommen.

Die Aktivitäten der Jugendlichen (Bericht folgt) beeindruckten Kreisbrandmeister Thomas Kleber, der Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer entschuldigte: "Hut ab." Er informierte über Ausbildungsmethoden und empfahl die Bestellung von Digitalfunkgeräten.

Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden Werner Braun, Am Kohlbuch, und Reiner Spickenreither jeweils mit einer vom Innenminister unterzeichneten Urkunde, einem Abzeichen und einer Schnupftabakdose geehrt.

Zahlreiche Beförderungen

Lehrgänge und Dienstzeit sind ausschlaggebend für Beförderungen. Kommandant Christian Demleitner händigte Philip Friedl, Andreas Kneidl und Julia Braun Ehrenurkunden zum Oberfeuerwehrmann, Florian Grundler, Jonas Fischer, Tobias Götz, Thomas Eckl, Manfred Gieler, Bernhard Nößner, Tobias Spickenreither, Christian Schmid, Dominik Schwarz, Jürgen Wurm, Andreas Burger, Stefan Klünner und Bernhard Zimmet Ehrenurkunden zum Hauptfeuerwehrmann, Josef Zitzmann, Josef Wittmann und Josef Klinger Ehrenurkunde zum Löschmeister aus.

Den Übungsplan, der im Internet steht, erläuterte stellvertretender Kommandant Josef Klinger. Elisabeth Meiler war 19 Jahre Helfer vor Ort (HvO), bedauerte aber, dass sich keine Nachfolger fänden. Lediglich Stefan Kraus habe sich dafür bereit erklärt. Weil er aber kein Tännesberger sei, kenne er die örtlichen Gegebenheiten und die Menschen dort nicht so sehr. Kirchberger will die Anregung aufgreifen und weiterverfolgen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.