Naturschützer pflegen Platz vor Marterl der Familie Luft
Hand angelegt

Bernhard Walter, Toni Wolf, Alfred Müller und Anita Luft hübschten den Platz rund um das Marterl auf. Bild: es
Lokales
Tännesberg
08.05.2015
1
0
Marterln sind stumme Zeugen und erinnern oft an traurige Ereignisse. Ein solches war 1934 der Tod von Herrn Striegl aus Tännesberg und seiner zwei Kühe, als er mit seinem Fuhrwerk unterwegs war. Dieses religiöse Kleindenkmal hat nun der Bund Naturschutz hergerichtet. Wer auf dem neu angelegten Rundwanderweg parallel zum geologischen Lehrpfad unterwegs ist, kommt an diesem Marterl vorbei, heute im Besitz der Familie Luft.

"Wir wollten es optisch aufwerten", begründete BN-Vorsitzender Toni Wolf die Arbeiten. Den Anstoß dafür gab eine Spende von Alfred Müller in Höhe von 200 Euro an RAN-Vorsitzenden Bernhard Walter, der das Geld an Wolf weiterleitete. "Alle über diesen Betrag gehenden Kosten würden über das Naturschutzprogramm finanziert", erklärte der Naturschützer.

Am Mittwoch legten Bernhard Walter, Wolf, Alfred Müller und Anita Luft letzte Hand an. Beiderseits des Flurdenkmals wurde jeweils ein Wacholder gepflanzt. Die Helfer säten Heidekraut- und Arnikasamen sowie eine Magerrasenmischung mit 40 Samen aus dem Oberpfälzer Wald mit der Hand aus. Eine von Eva Paape vor längerer Zeit gespendete Ruhebank lädt zur Rast ein. Von hier aus kann man einer großen Rotviehherde der Familie Schwarz zuschauen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.