Pfarrgemeinderat präsentiert Ergebnisse einer Fragebogenaktion - Schwerhörigenschleife für ...
Viele Ideen für die künftige Arbeit

Lokales
Tännesberg
13.01.2015
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Bei der Präsentation der Ergebnisse einer Befragung, die der Pfarrgemeinderat organisiert hatte, war das Interesse im Pfarrheim sehr groß. Die Vorstellung hatten Wolfgang Nicklas junior und Joachim Reng übernommen. In Tännesberg wurden 228 und in Kleinschwand 56 Fragebögen abgegeben. Am stärksten vertreten war die Altersgruppe der 41-bis 60-Jährigen (101), dicht gefolgt von den über 60-Jährigen (96).

Besuch der Gottesdienste

Eine Grafik gab über den Besuch der Gottesdienste Aufschluss. Christmette (233), zweiter Weihnachtsfeiertag (216), Palmsonntag und Osternacht (je 205) und Ostermontag (216) wurden am meisten mitgefeiert. Am Beginn der Gottesdienste um 19 Uhr soll sich nichts ändern (111). Für das Mitsingen beim Gottesdienst gab es eine Mehrheit (100). Eindeutig war das Bild beim Blumenschmuck: sehr wichtig (66) und wichtig (119). Ein klares Votum gab es auch die Bittgänge (143) und Flurprozession (154). Hoch im Kurs stehen Bußgottesdienst (215), Kindergartengottesdienst (196), Fahrzeugsegnung (177), Sonntagsgottesdienste in St. Jodok (230) und der Kirchenzug nach St. Jodok (223).

154 Befragte legten keinen Wert auf eine Jubelkommunion und 136 auf keine Ehejubiläen, wohl aber auf Messen für Verstorbene (222) und die Sprechstunden von Pfarrer Wilhelm Bauer (141).

Außer den Antworten auf die vorgegebenen Fragen waren dem Gremium persönliche Anmerkungen, Kommentare und Ideen für die künftige Arbeit wichtig, auf die Pfarrer Bauer antwortete. Ein Behinderteneingang zur Pfarrkirche kommt. Wegen fehlenden Organistennachwuchses sollten sich Interessenten melden. Einen neuen Versuch sollte es für eine Pfarrwallfahrt nach Altötting geben. Die schlechte Akustik in der Pfarrkirche soll mit dem Einbau einer sogenannten Schwerhörigenschleife für die induktive Sprachübermittlung verbessert werden.

Einsicht in Kirchenrechnung sei möglich, bisher habe es noch keine Beschwerde von der Stiftungsaufsicht gegeben. Die Unterbringung von Asylbewerbern sei Aufgabe der Gemeinde. Für Pfarrabende und -feste "brauchen wir Veranstalter", sagte der Geistliche.

Kinder in Gottesdienste möchte Bauer gerne einbinden. Für kirchliche Aktivitäten für Jugendliche gebe es genügend Gelegenheiten. Der Wechsel der Vorabendmesse zwischen Tännesberg und Kleinschwand bleibt wie bisher, auch die Christmette um 22 Uhr.

Einige legten Wert auf Mitwirkung der Pfarrgemeinde bei wichtigen Entscheidungen sowie Transparenz der Arbeit des Pfarrgemeinderats. "Ich bin keine Traditionalist, sondern schaue nach vorne", meinte der Seelsorger dazu.

In Archiv in Regensburg

"Man soll es wieder einmal versuchen", sagte der Pfarrer zum Diskussionsbeitrag von Dr. Andreas Zinkl, wie es mit den Taizé-Gebeten in St. Jodok weitergehen soll. "Frauen, halts durch", bat er die Kirchenputzerinnen: "Wir haben die sauberste Kirche." Gebündelt wird der Geistliche die Umfrageergebnisse ans Archiv in Regensburg weitergeben.
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