Sakrale Musik bereitet Freude

Monika Lindner, Angelika Wild, Willibald Wirth, Barbara Mädl und Martina Brenner (vorne, von rechts) boten ein Kirchenkonzert der Extraklasse. Darüber freuten sich auch Pfarrer Wilhelm Bauer (hinten, links), Bürgermeister Max Völkl (hinten, rechts) und dessen Stellvertreter Hans-Peter Klünner (Mitte). Bild: es
Lokales
Tännesberg
22.07.2015
4
0

Das Kirchenkonzert zum Auftakt des St.-Jodok-Ritts begeisterte erneut das Publikum. Die Musiker boten einen Ohrenschmaus, wie man ihn sich nicht besser wünschen kann.

"Geh' aus, mein Herz, und suche Freude", heißt es in einem Gedicht von Paul Gerhardt (1607 bis 1676). Die Stelle zitierte Pfarrer Wilhelm Bauer beim Kirchenkonzert am Sonntag in der Pfarrkirche "St. Michael". Die hatten die vielen Besucher, darunter Altlandrat Simon Wittmann mit Ehefrau Elisabeth.

Gesang und instrumental

Die Solistinnen Angelika Wild (Sopran) und Monika Lindner (Alt) aus Eslarn sowie die Lobkowitzer Schlossmusik mit Leiter Willibald Wirth (Solovioline 1), Barbara Mädl (Solovioline 2) und Martina Brenner (Keyboard) stimmten mit "Preiset Gott, singt Halleluja" auf die festliche Sakralmusik ein.

Die erste Textpassage von Pfarrer Bauer war mit "Heilige Schrift" überschrieben. Am Anfang stand: "Das ganze Leben eines aufrichtigen Christen ist die Heilige Schrift." Sopran- und Altstimme ließen beim "Ave Maria" aufhorchen. Der Strahlenkranz der Muttergottes-Statue leuchtete.

"Wer seinen Bruder und seine Schwester liebt, wird Gott sehen", meditierte der Geistliche über die Liebe. "Ich bete an die Macht der Liebe" von Dimitri Bortniansky war darauf ein Hochgenuss. Nach dem Instrumentalstück "Paisir d'amour" von Jean Martini vertiefte der Geistliche mit seinen Texten die Liebe, die im Innern wohnt. Konkretes Beispiel dafür war "Die Liebe speist einen Hungernden oder kleidet einen Nackten."

Rauschender Beifall

Es folgten kurze Musikblöcke von drei Oberpfälzer Komponisten, Franz Gleißner aus Neustadt/WN, Augustin Holler aus Sperlhammer bei Luhe Wildenau und Christoph Willibald Gluck aus Ersabach bei Berching. Auch bei diesen Vorträgen glänzten die Musiker. Bei Gedichten erlebten die Besucher den Sommer als die schönste Zeit. Der rauschende Beifall, den sich alle bis zum Schluss aufgehoben hatten, wollte nicht enden. Alle Zuhörer waren begeistert, was die Musiker in den 90 Minuten geboten hatten. "Bis wir uns wieder sehen", hieß es an einer Stelle der Zugabe.

Bürgermeister Max Völkl dankte jedem Mitwirkenden mit Blumen. Sein Stellvertreter Hans-Peter Klünner erinnerte an die Tradition dieser Konzerte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.