Schäden dokumentiert

Marc Hiller vom bischöflichen Baureferat, Raimund Karl vom Landesamt für Denkmalpflege, die Architekten Gerhard Plaß und Hubert Liebl, Pfarrer Wilhelm Bauer (von rechts) sowie Vertreter des Landratsamts inspizierten die Baustelle an der St.-Jodok-Kirche. Bild: es
Lokales
Tännesberg
16.05.2015
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Die Sanierung der Wallfahrtskirche St. Jodok nimmt konkrete Züge an. Pfarrer Wilhelm Bauer ist an einer raschen Abwicklung sehr gelegen.

Marc Hiller vom bischöflichen Baureferat, Raimund Karl vom Landesamt für Denkmalpflege, die Architekten Gerhard Plaß und Hubert Liebl, Pfarrer Wilhelm Bauer, zwei Statiker vom Ingenieurbüro Wittmann, Marktredwitz, Marcus Rudnik vom Kreisbauamt und Florian Witzl von der Denkmalschutzbehörde im Landratsamt und Mitglieder der Kirchenverwaltung trafen sich am Mittwoch zu einem Ortstermin an der Wallfahrtskirche St. Jodok. Die beiden Architekten informierten über die bisherigen Arbeiten (Schürfungen, fest stehendes Fundament und Drainagen) an der Außensanierung der Kirche.

Ausreichend tief

Das Ergebnis war, dass das Gotteshaus frostsicher und ausreichend tief gegründet ist. Allerdings ist die Ableitung von Oberflächen- und Hauptwasser nicht in Ordnung (geschädigter Mauerverband durch Wurzelung). Gemeinsam legten die Verantwortlichen das weitere Vorgehen einer Voruntersuchung fest: Aufmaße, Statik, Schadensdokumentation (Befunduntersuchung, Putz, Farbfassungen) mit dem Ziel der Außeninstandsetzung.

Die Architekten ergänzen ihre Untersuchungen (Glasgemälde, Innenputz). Statiker erarbeiten ein Gutachten (Dach, Außenwand, Fundament) und stellen das vor. Aufgrund dieser Untersuchungen soll dann eine Entscheidung getroffen werden. Das Ableiten des Dachrinnenwassers (Chorbereich) aus den Fallrohren kann sofort in Angriff genommen werden.
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