Schaukästen attraktiver machen

Lokales
Tännesberg
08.04.2015
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In Tännesberg entwickelt sich ungenehmigte Plakatwerbung zu einem Problem. Das Vereinskartell sucht daher nach Lösungen.

Neben Werbung stand die Absprache von Terminen im Mittelpunkt einer Sitzung des Vereinskartells. Besonders bei Unternehmungen wie Fahrten, die langfristiger Vorbereitung bedürfen, und anderen Aktivitäten sollen sich die Vorsitzenden künftig besser abstimmen. Die Koordination übernimmt Schriftführer Werner Schärtl, der zu Geschäftszeiten der Verwaltungsgemeinschaft telefonisch oder per Mail erreichbar ist. Schärtl beklagte die Flut ungenehmigter Plakatwerbung, Er regte an, eine oder mehrere Litfasssäulen im Gemeindegebiet aufzustellen. Als problematisch schätzten die Teilnehmer die Betreuung der Säulen und das Überplakatieren durch ortsfremde Veranstaltungen ein.

Soziale Netzwerke

Thomas Bartmann, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, plädierte für die attraktivere Gestaltung der Schaukästen am Marktplatz. Nicht oder nur wenig genutzte Schautafeln könnten für Veranstaltungshinweise der hiesigen Vereine genutzt werden.

Peter Schneider vom Verein Jugendkultur Tännesberg zeigte die große Reichweite von sozialen Netzwerken bei vergleichsweise geringem personellem und finanziellem Aufwand auf. "Diese Potenziale dürfen nicht verschenkt werden", meinte Kartell-Chef Wolfgang Nicklas. Die knappen finanziellen und personellen Ressourcen der Gemeinde im Blick, regte der stellvertretende Bürgermeister Hans-Peter Klünner an, dass dies auch die Vereine mittragen sollten.

Altbürgermeister Werner Braun, Vorsitzender des Vereins "Zukunft Tännesberg", sprach das fehlende Engagement für das Projekt "Biodiversitätsgemeinde Tännesberg" an. Nicklas informierte, dass der Marktrat bereits im Herbst des Vorjahres ein neues Werbekonzept beschlossen hatte. Der sperrige Begriff "Biodiversitätsgemeinde" soll nun durch die Wortkombination "Natur - Vielfalt - Tännesberg" greifbarer werden. Logo, Briefköpfe und Homepage zeigen bereits die neue Farbkombination.

Mehr Unterstützung

Als erste und wesentliche Bedingung des Konzepterfolgs sah die beauftragte Werbeagentur jedoch die Information und die aktive Einbindung der Bürger. Für das überzeugende Engagement von Projektleiterin Gabriele Schmidt wünschte sich der Kartellvorsitzende die Unterstützung aus Politik, Vereinen und Bürgerschaft.

Geordnete Verhältnisse möchte Sonja Schmid-Herdegen, Vorsitzende des Frauenbunds, bei der Aufstellung von Festzügen. Für Orientierung bei der Aufstellungsreihenfolge kirchlicher Festzügen soll in Zukunft der Pfarrgemeinderat sorgen.
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