Tag und Nacht werben

Der Verein "Zukunft Tännesberg" bestätigte Werner Braun (vorne, Mitte) als Vorsitzenden. Stellvertreter ist Hans Schneider (vorne, links), Schriftführer Alfred Müller (links), Kassier Egon Frey (Mitte) und Beisitzer sind Hans Maier, Matthias Grundler (stehend, von rechts) sowie Anna Wurzer (vorne, rechts). Bild: es
Lokales
Tännesberg
21.02.2015
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Der Verein "Zukunft Tännesberg" will eine flexiblere Werbung für die Gemeinde. Daher bietet Vorsitzender Werner Braun sein Grundstück an der B 22 an.

Werner Braun bleibt Vorsitzender des Vereins "Zukunft Tännesberg". In der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Hotel Wurzer bestätigten ihn die Mitglieder. Er forderte eine flexiblere Reklame für Gemeinde, Geschäftswelt und Vereine an der B 22.

Dafür stelle Braun dort sein Grundstück mit Stromanschluss und Absperrung zur Verfügung, ohne dass damit Kosten auf die Gemeinde zukommen würden. Es gehe darum, Tag und Nacht werben zu können. Dafür habe er bereits Angebote eingeholt. Allerdings sei dafür eine verkehrsrechtliche Genehmigung nötig. Da die Mitglieder das Vorhaben befürworteten, soll ein Antrag gestellt werden. Hans Maier fragte, ob das wilde Plakatieren in diesem Bereich damit abgestellt sei. Wie die Gemeinde mit ihrem Grundstück verfahren werde, konnte Braun aber nicht beantworten.

Bei seinem Rückblick erklärte Braun, dass er ein Antrag wegen des Parkens von Schwerlastfahrzeugen auf dem Schulparkplatz nach Rücksprache nicht gestellt habe. Für Lastwagen aus Oberviechtach sei dieser Parkplatz zu spät einsehbar. Probleme gebe es für Fahrzeuge aus Weiden beim Abbiegen. Große Finanzbewegungen fanden beim Verein nicht statt. Der Bericht von Kassier Egon Frey wies Mehreinnahmen auf.

Viele Anregungen bestimmten die Aussprache. Dabei sprachen die Mitglieder das Erscheinungsbild des Ortes an. Eine Umgestaltung sei nicht unbedingt mit hohen Kosten verbunden. Es gehe vor allem um den Bürgersinn. Damit müsse man vor der eigenen Haustür anfangen. Patenschaften für Bäume, Marterln und kleine Flächen mit überschaubarer Arbeit, wie sie Bürgermeister Max Völkl schon einmal angeregt habe, könnten umgesetzt werden. In der Kartellversammlung im März soll dieses Thema auf die Tagesordnung.

Die Möglichkeit eines betreuten Wohnens in Tännesberg war ein weiterer Diskussionspunkt. Zudem wiesen die Mitglieder auf die dringenden Arbeiten am Leichenhaus hin. Maier regte an, die Aufgabenstellung des Vereins neu zu definieren. Braun sah die Vereinsaufgabe in erster Linie darin, Ideen einzubringen und Projekte zu begleiten. Ein Aufgabenfeld biete die beantragte Dorferneuerung.
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