Volkstrauertag: Pfarrer Wilhelm Bauer mahnt Gewaltlosigkeit, Wahrheit und Gleichberechtigung an
Gedenken als kleiner Baustein für den Frieden

Lokales
Tännesberg
17.11.2015
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Angesichts der Terroranschläge in Paris gelte es, für die Freiheit und den Frieden einzutreten, genau hinzuschauen und nicht in einer Fantasiewelt zu leben, mahnte Pfarrer Wilhelm Bauer am Volkstrauertag an. Den Kirchenzug hatte zuvor eine Bläsergruppe unter Leitung von Paul Braun von der Raiffeisenstraße zum Gotteshaus begleitet. Das gemeinsame Haus Frieden gelte es zu bewahren. Das setze aber Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit unter den Völkern, Wahrheit und Gleichberechtigung voraus, betonte der Geistliche.

"Herr, mache uns zu einem Werkzeug des Friedens", betete Pfarrer Bauer anschließend am Ehrenmal, wo zwei Soldaten der Patenkompanie 1./122 Ehrenwache hielten. Bürgermeister Max Völkl appellierte an alle, das Gedenken an die Toten und Vermissten der beiden Weltkriege wach zu halten. Er bezeichnete das als einen kleinen Baustein für den Frieden, der nicht selbstverständlich sei. Krieg und Frieden würden in den Köpfen der Menschen beginnen. Kränze legten die Bürgermeister Völkl und Hans-Peter Klünner sowie Oberstabsfeldwebel Peter Klemm und Georg Ebnet vom Kriegerverein Tännesberg nieder. Drei Böller waren beim Lied "Ich hatt' einen Kameraden" zu hören. Der Kirchenchor Tännesberg unter Leitung von Rudi Schneider und Bläser begleiteten die Feier.
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