Wohin die Gier nach Geschenken führen kann - Interessante Adventsfeier der Schul- und ...
Nur Holzwolle in den Paketen

Erst nach ihrem Streit untereinander sahen Engel und Weihnachtsmänner ein, dass mit der Gier nach den Geschenken der Streit begonnen habe, und erinnerten sich an frühere schöne Zeiten mit bescheideneren Geschenken. Bild: es
Lokales
Tännesberg
19.12.2014
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"Mein Weihnachtsstern leuchtet weit, freut euch auf die Weihnachtszeit", empfahlen die Erst- und Zweitklässler bei ihrem Liedertanz den vielen Eltern, Großeltern und Gästen, darunter Pfarrer Wilhelm Bauer und Bürgermeister Max Völkl. Rektor Josef Rauch freute sich über den regen Zuspruch.

Auf eine besinnliche und beschwingte Adventsfeier stimmte der Schulchor unter Leitung von Sonja Schmid-Herdegen das Publikum ein - mit dem Lied "Ein Licht macht uns froh, wir sind nicht allein". "Zu Weihnachten können Wunder geschehen", riefen die Kindergartenkinder. Als sie sangen "Wos dout der Ochs im Kripperl drin" begleitete sie Leiterin Manuela Hinkel auf dem Akkordeon.

Stress im Himmel

Die Schulspielgruppe unter Förderlehrer Wolfgang Bäumler nahm alle auf den "Weihnachtsstress im Himmel" mit. Völlig geschafft kamen fünf Weihnachtsmänner und sechs Engel, die dem Christkind beim Verteilen der Geschenke behilflich waren, in den Himmel zurück. Auch ein Engel kam auf die Idee, einen Wunschzettel zu schreiben. In der Pause machte der Schulchor Hoffnung mit: "Freut euch, ihr lieben Kinder. Es wird nun endlich weiß." Das Christkind (Helena Schiffner) und Petrus (Katharina Eckl) konnten bei den Wünschen nur den Kopf schütteln. Nachdenklich machte, wie Weihnachtsmänner und Engel um das erste Paket stritten. Jeder von ihnen glaubte, dass in diesem Paket sein Geschenk sei. Plötzlich kippte ein Engel um. Petrus diagnostizierte eine Streitallergie. Spätes Einsehen, dass mit der Gier nach Geschenken der Streit begonnen hatte. Da erinnerten sich alle, wie schön Weihnachten in früherer Zeit war mit weitaus bescheideneren Geschenken. "Und was machen wir nun mit den Geschenken?" Als ihnen Petrus verriet, dass in den Paketen nur Holzwolle sei, war jeder bedient. Petrus stellte zuletzt alle Akteure vor.

"Weihnachten mag ich gern, sollte öfter sein", wünschten sich die Erst- und Zweitklässler unter Leitung von Lehrerin Karin Uhl. Einen ganz neuen Aspekt brachten die Dritt- und Viertklässler mit ihrem Lehrer Thomas Troidl mit der Gedichtpräsentation "Es stand ein Stern in Bethlehem" in die Adventsfeier. Zum Schluss nahm der Schulchor alle in die "Weihnachtsbäckerei" mit. Den lang anhaltenden Beifall hatten sich alle verdient.
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