Zu den Wurzeln bekennen

Die Pfarrei Tännesberg feierte ihr Patrozinium der Pfarrkirche St. Michael. Angeführt von der Fanfarengruppe zogen die Gläubigen zum Gotteshaus. Bild: gi
Lokales
Tännesberg
30.09.2015
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"Unüberwindlich starker Held, Sankt Michael hilf uns", sangen die Gläubigen beim Patroziniumsfest in Tännesberg. Seit 1841 ist die Pfarrkirche von Tännesberg dem Erzengel Michael geweiht.

Vor dem Festgottesdienst zogen die vielen Gläubigen bei blauem Himmel und Sonnenschein durch den Ort zur Pfarrkirche. Angeführt vom Kreuz- und den Fahnenträgern, dahinter Fanfarenspieler der Kolpingsfamilie, marschierten die Ministranten mit Pfarrer Wilhelm Bauer und Diakon Norbert Hammerl zum Gotteshaus.

Glaube sichtbar leben

Mit dabei waren auch die Honoratioren, angeführt von Bürgermeister Max Völkl und seinen Gemeinderäten, Vertretern der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates sowie die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen. Pfarrer Wilhelm Bauer begrüßte die Gläubigen und feierte mit Diakon Norbert Hammerl den Gottesdienst. Dieser wurde vom Kirchenchor unter Leitung von Rudi Schneider mit der "Vater-unser-Messe" von Lorenz Maierhöfer begleitet. Hammerl forderte in seiner Festpredigt dazu auf, den Glauben in der Welt sichtbar zu leben und ihn nicht an der Kirchentüre abzugeben. Religion dürfe nicht Privatsache sein, sondern müsse angesichts einer Million Zuwanderer öffentlich gezeigt werden. Denn es stelle sich die Frage, ob wir das schaffen und nicht einmal vom moslemischen Glauben überrollt werden. Das Land müsse sich deshalb wieder zu seinen Wurzeln bekennen, denn der Glaube könne etwas in Bewegung bringen. Dafür müsse der Glaube täglich in Bewegung gesetzt werden. Das Ziel müsse sein, den Glauben zu bewahren und das Selbstbewusstsein wieder herzustellen. Gott werde uns dabei helfen.
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