Vollsperrung zwischen der Autobahnausfahrt bei Wieselrieth und Tännesberg ab 25. August
Teil der Ostmarkstraße gesperrt

Seit Anfang Juli sorgen die Arbeiten an der Ostmarkstraße bei Woppenrieth für Verkehrsbehinderungen. Ab Donnerstag, 25. August, ist eine Vollsperrung für diesen Abschnitt anberaumt. Bild: fjo
Politik
Tännesberg
03.08.2016
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Die Arbeiten an der Ostmarkstraße bei Woppenrieth laufen seit Anfang Juli. Eine Ampel und Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Kilometer pro Stunde regeln den Verkehr. Ab Ende August kommt es zu noch größeren Einschränkungen.

Woppenrieth. Auf der Ostmarkstraße ist ab Donnerstag, 25. August, bis Freitag, 9. September, wegen der Baustelle eine Vollsperrung zwischen der Autobahnausfahrt bei Wieselrieth und Tännesberg angekündigt. Darüber informierte Bürgermeister Max Völkl in der Marktratssitzung.

Die Umleitung für den überregionalen Verkehr sei über Lerau und Böhmischbruck vorgesehen. Bereits seit Anfang Juli laufen die Straßenbauarbeiten zwischen der Straßenbrücke über die Pfreimd bei Fischerhammer bis kurz vor Großenschwand. Damit setzen sich die 2014 bei Michldorf und Leuchtenberg begonnenen Sanierungsmaßnahmen in Richtung Süden fort.

Ende September fertig


Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach hält den Zustand der ihm anvertrauten Straßen im Altlandkreis auf hohem Niveau. Erneuerungs-, Sanierungs- und Ausbesserungsarbeiten lassen sich andererseits nur mit Verkehrsbeeinträchtigungen bewältigen. Eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung ermöglicht derzeit noch eine Nutzung des Abschnitts.

Auch nach der ab Samstag, 10. September, geplanten Freigabe wird mit weiteren Behinderungen auf diesem Teilstück bis Ende September gerechnet. Die ausgeschilderte Umleitung sieht aus beiden Fahrtrichtungen dieselbe Route vor. Aus Richtung Süden wird der Verkehr gleich nach Tännesberg (an Kleinschwand vorbei und durch Böhmischbruck hindurch) auf der Kreisstraße nach Moosbach geleitet. Weiter über Gröbenstädt führt die Route durch Braunetsrieth und Vohenstrauß über Lerau bei Leuchtenberg zurück auf die Ostmarkstraße. Aus der Gegenrichtung ist dieselbe Umleitungsstrecke vorgesehen.

Sofern zusätzlich die beabsichtigte Sperrung der Autobahnausfahrt Eslarn-Waidhaus hinzukommt, dürfte es vor allem zwischen Burgtreswitz und Moosbach hoch hergehen. Die Waidhauser Maßnahme sei während der Schulferien geplant und auf mehrere Wochen angelegt, informierte Bürgermeisterin Margit Kirzinger den Waidhauser Marktrat in der Juli-Sitzung. Das Binnenzollamt im Autohof wäre damit abgeschnitten, obwohl es 300 Lastwagen werktags rund um die Uhr nutzen.

Auch Arbeiten bei Waidhaus


Generell herrscht in der Grenzregion ein hohes Schwerlastverkehrsaufkommen, das zwingend auf die Waidhauser Autobahnausfahrt mitsamt der Brücke angewiesen ist. Eine zusätzliche Vollsperrung bei Waidhaus würde diesen gesamten Lkw-Verkehr auf ein weites Gebiet ausdehnen. Brummilenker, die über Tschechien einreisen und zum Binnenzollamt oder in Richtung Eslarn wollen, müssten mindestens bis Lohma fahren und sich von dort wieder zurück nach Pfrentsch durchkämpfen. Gleiches gilt für Lastwagen aus Richtung Vohenstrauß, sofern sie das Binnenzollamt in ihre Route eingeplant haben.

Eine Nutzung der "Waidhauser Landstraße" als komfortabelste Lösung scheidet aus, weil nach Lohma keine alternative Überquerung der Autobahn mehr gegeben ist. Kirzinger verdeutliche deshalb: "Das betrifft den ganzen östlichen Landkreis, wenn die Brummis wegen dieser Brückensperrung ausweichen müssen."
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Stefan Kreuzeck aus Pfreimd | 03.08.2016 | 16:09  
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