Bezirksliga Nord
TSV Tännesberg ist heiß aufs Derby gegen die SpVgg Vohenstrauß

Tännesbergs Trainer Hans-Jürgen Linge misst dem Derby gegen Vohenstrauß besondere Bedeutung bei. Bild: G. Büttner
Sport
Tännesberg
28.10.2016
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Tännesberg/Vohenstrauß. Die Punkte könnten beide dringend gebrauchen. Die SpVgg Vohenstrauß hat erst neun Zähler, der TSV Tännesberg gar erst drei auf dem Konto. Am Sonntag, 14 Uhr, treffen die Kellerkinder beim TSV aufeinander. In der Vorrunde gab es beim 1:1 eine Punkteteilung.

TSV-Coach Hans-Jürgen Linge bezeichnet den Punktgewinn beim TSV Detag Wernberg als "sehr verdient". Besonders der Ausgleichstreffer in letzter Minute durch den zuvor lange verletzten Johannes Stahl habe dem abgeschlagenen Schlusslicht neues Selbstvertrauen verliehen. Das Keller- und Nachbarduell bezeichnet Linge als "das wichtigste Spiel der Saison". Das "heiße Mega-Derby" sei für den TSV der Höhepunkt schlechthin. Auch wenn beide dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, stehe diesmal auch jede Menge Prestige auf dem Spiel. "Die Städter müssen zu und aufs Land", heizt Linge die Stimmung im Vorfeld an. Die SpVgg sei eine gestandene Bezirksliga-Mannschaft, die ihren Ansprüchen meilenweit hinterher hinkt. "Wir brauchen eine außergewöhnliche Leistung, um den Platz als Sieger zu verlassen. Aufgrund einiger kranker und angeschlagener Akteure entscheidet sich die Startformation kurzfristig.

Wie so häufig in den letzten Wochen war im Vohenstraußer Lager auch nach der 2:3-Auswärtsniederlage in Grafenwöhr die Enttäuschung groß. Gut gespielt und wieder nichts Zählbares mitgenommen - so lautete das ernüchternde Fazit. Dabei ziehen sich unnötige, vermeidbare Gegentreffer und oftmals auch das fehlende Quäntchen Glück wie ein roter Faden durch die Vorrunde.

Mit nur neun Punkten aus den bisherigen 14 Partien ist die SpVgg als Tabellenvorletzter weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt bereits acht Punkte. Dennoch bewies die Mannschaft von Coach Ronny Tölzer mit der Leistung in Grafenwöhr erneut, dass die Moral in der Truppe intakt ist und es immer wieder gelingt, sich für die anstehende Aufgabe zu motivieren. Dies stimmt auch zuversichtlich für das Nachbarschaftsduell in Tännesberg. Die Gastgeber konnten bisher noch keinen Saisonsieg einfahren, zeigten in den letzten Spielen jedoch gute Leistungen. Daher wird sich die SpVgg auf einen hoch motivierten und kampfstarken Gegner einstellen müssen. Dass trotzdem nur ein dreifacher Punktgewinn zählt, versteht sich dabei von selbst.

Die Städter müssen zu uns aufs Land.TSV-Coach Hans-Jürgen Linge
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