Fußball
Eine Nummer zu groß

Bei strömendem Regen hatten die Tännesberger keine Chance gegen überlegene Schwarzenfelder. Roland Ludescher (Zweiter von links) traf zwar, der TSV verlor trotzdem mit 3:6. Bild: ham
Sport
Tännesberg
19.09.2016
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Da ist die Aufstiegseuphorie schon längst verschwunden: Ein Drittel der Saison ist vorbei und der TSV Tännesberg wartet noch immer auf den ersten Sieg. Schwarzenfeld dagegen ist nach acht Dreiern in Sachen Titelvergabe bestens dabei.

TSV Tännesberg: Alexander Bäumler, Roland Ludescher, Sandro Hammer, Roman Kalan, Thomas Hauer (72. Stefan Dobmeier), Michael Weig (60. Benjamin Willax), Michael Eichhorn, Petr Kopriva, Markus Wittmann, Fabian Diermeier, Markus Pfannenstein

1. FC Schwarzenfeld: Lukas Mika, Markus Zirngibl, Jeremy Schmidt, Bernhard Heinisch, Florian Schlagenhaufer (54. Marco Griebl), Maximilian Ferstl, Andreas Ziegler, Philipp Fischer, Sebastian Bauer, Jaroslav Filinger, Philipp Peter

Tore: 0:1 (12./Foulelfmeter) Marco Zirngibl, 0:2 (26.) Jaroslav Filinger, 1:2 (42./Foulelfmeter) Roland Ludescher, 1:3 (45.) Florian Schlagenhaufer, 1:4 (69.) Sebastian Bauer, 2:4 (73.) Roman Kalan, 2:5 (82.) Sebastian Bauer, 2:6 (85.) Sebastian Bauer, 3:6 (90.) Roman Kalan - SR: Thomas Fischer (Burglengenfeld) - Zuschauer: 80

Das Spitzenteam aus Schwarzenfeld wurde seiner Favoritenrolle gerecht und schenkte der Heimelf gleich ein halbes Dutzend ein. Dass Tännesberg gegen eine Spitzenmannschaft immerhin drei Gegentore erzielte, kann nur ein schwacher Trost sein. TSV-Trainer Hans-Jürgen Linge beklagte die Tatsache, dass man sich erneut durch zahlreiche individuelle Fehler selbst in Schwierigkeiten brachte. Gegen eine Spitzenmannschaft könne man sich so etwas nicht leisten. Schwarzenfeld ging nach zwölf Minuten per Foulelfmeter in Führung. Jaroslav Filinger baute den Vorsprung in der 26. Minute auf 2:0 aus. Die in der 42. Minute aufkeimende Hoffnung der Hausherren - Roland Ludescher stellte mit einem weiteren Foulelfmeter den Anschlusstreffer her - wurde im Keim erstickt, denn mit dem Pausenpfiff brachte Florian Schlagenhaufer den FC mit 3:1 in Front. "Das war der Knackpunkt", sagte TSV-Trainer Linge.

Nach dem Seitenwechsel hatte Sebastian Bauer seinen Auftritt: In nur 16 Minuten (69., 82., 85.) traf er dreimal. Die beiden Treffer von Roman Kalan (73., 90.) zum 3:6-Endstand waren nur noch Ergebniskosmetik. Ein Sonderlob hatte TSV-Trainer Linge für seinen 19-jährigen Torhüter Alexander Bäumler parat: "Er konnte bei den Toren nichts machen und hat seine Sache wirklich gut gemacht."
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