Fußball
Gäste zu stark

Michael Eichhorn (rechts) vom TSV Tännesberg zieht am Schwarzenfelder Andreas Ziegler vorbei. Auf den Spielausgang hatte dies keinen Einfluss. Die Gäste gewannen mit 6:3. Bild: hfz
Sport
Tännesberg
19.09.2016
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0

TSV Tännesberg: Bäumler, Ludescher, Hammer, Kalan, Hauer (72. Dobmeier), Weig (60. Willax), Eichhorn, Kopriva, Wittmann, Diermeier, Pfannenstein

1. FC Schwarzenfeld: Mika, Zirngibl, Schmidt, Heinisch, Schlagenhaufer (54. Griebl), Ferstl, Ziegler, Fischer, Bauer, Filinger, Philipp Peter

Tore: 0:1 (12./Foulelfmeter) Marco Zirngibl, 0:2 (26.) Jaroslav Filinger, 1:2 (42./Foulelfmeter) Roland Ludescher, 1:3 (45.) Florian Schlagenhaufer, 1:4 (69.) Sebastian Bauer, 2:4 (73.) Roman Kalan, 2:5 (82.) Sebastian Bauer, 2:6 (85.) Sebastian Bauer, 3:6 (90.) Roman Kalan - SR: Thomas Fischer (ASV Burglengenfeld) - Zuschauer: 80

(otr) Das Spitzenteam aus Schwarzenfeld war für den gastgebenden Aufsteiger TSV Tännesberg erwartungsgemäß eine Nummer zu groß. Die Truppe von Wolfgang Stier wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und schenkte der Heimelf gleich ein halbes Dutzend ein; dass Tännesberg gegen eine Spitzenmannschaft der Liga immerhin drei Gegentore erzielte, kann nur ein schwacher Trost sein.

TSV-Trainer Hans-Jürgen Linge beklagte die Tatsache, dass man sich erneut durch zahlreiche individuelle Fehler selbst in Schwierigkeiten brachte. Gegen eine Spitzenmannschaft könne man sich so etwas nicht leisten. Die Aufstiegseuphorie scheint auch dahin zu sein, denn nur wenige Zuschauer wollten dieses Spiel sehen.

Schwarzenfeld ging nach zwölf Minuten per Foulelfmeter in Führung. Jaroslav Filinger baute den Vorsprung in der 26. Minute auf 2:0 aus. Die in der 42. Minute aufkeimende Hoffnung der Hausherren, Roland Ludescher stellte mit einem weiteren Foulelfmeter den Anschlusstreffer her, wurde bereits im Keim erstickt. Mit dem Pausenpfiff sorgte Florian Schlagenhaufer für den ursprünglichen Torabstand und brachte den FC mit 3:1 in Front. "Das war der Knackpunkt", so TSV-Trainer Linge.

Nach dem Seitenwechsel hatte Sebastian Bauer seinen großen Auftritt: In nur 16 Minuten (69., 82., 85.) traf er dreimal für die Gäste und sorgte damit für eine Vorentscheidung. Die beiden Treffer von Roman Kalan (73., 90.) zum 3:6-Endstand waren schließlich nur noch eine Ergebniskosmetik. Ein Sonderlob hatte TSV-Trainer Linge für seinen 19-jährigen Torhüter Alexander Bäumler parat: "Er konnte an den sechs Toren nichts machen und hat seine Sache wirklich gut gemacht."
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