Fußball
TSV Tännesberg will es wissen

Sport
Tännesberg
03.09.2016
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Eine schwache erste Hälfte, ohne Aggressivität mit zu viel Respekt vor dem Gegner war der Grund, warum der TSV auch in Grafenwöhr zur Halbzeit verdient mit 0:2 in Rückstand gelegen hat. "Wir ermöglichten es dem Gegner zu leicht zu Treffern zu kommen. So kann man am Ende keine Punkte holen. Die zweite Hälfte verlief ganz anders und vielversprechend. Das ist die Leistungsstärke die in der Mannschaft steckt und die wir letztendlich jeweils über 90 Minuten brauchen, um bestehen zu können", verlangt Trainer Hans-Jürgen Linge das gleiche Auftreten auch im Heimspiel am Sonntag gegen die DJK Ensdorf.

Nochmals zurück zu den zweiten 45 Minuten in Grafenwöhr moniert er, dass sein Team dem Gastgeber spielerisch, läuferisch und kämpferischer in jeder Phase überlegen war, doch nicht mehr als den Anschlusstreffer geschafft hat. "Wir waren nicht zwingend genug, uns fehlt die Durchschlagskraft in der Offensive." Unterm Strich blieb dem TSV eine erneute Niederlage, denn für die trotzdem erhaltenen guten Kritiken kann sich der Aufsteiger nichts kaufen.

Das Team hat auf jeden Fall gezeigt, dass es in der Liga angekommen ist. Nun gelten keine Ausreden mehr. Am Sonntag gegen Ensdorf muss der erste Saisonsieg eingefahren werden. Es gastiert nämlich ein Kontrahent, der auswärts noch keine Bäume ausgerissen hat und viel von den Brüdern Siebert abhängig ist.

Beim TSV sieht es aber personell nicht erfreulich aus. Wegen Verletzungen und Urlaub stehen etliche Spieler nicht zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Stahl, Rieger und Forster sind Pfannenstein und Dobmeier verletzt. Geier und Hammer fehlen wegen Urlaubs. Willax und Winkler mussten beim Pokalspiel verletzungsbedingt ausgewechselt werden, ihr Einsatz ist fraglich. Wenigstens kehren Kopriva und Diermeier wieder in den Kader zurück.
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