TSV Tännesberg
Tennisabteilung sucht Chef

Sport
Tännesberg
29.11.2016
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Die Bilanz, die Dr. Joachim Calame für die Tennisabteilung in der Jahreshauptversammlung im Tennisheim vorlegt, kann sich sehen lassen. Nur in der Frage um seine Nachfolge ist die Sparte nicht weitergekommen.

Bis zur TSV-Jahresversammlung mit Neuwahlen im Januar bleibt nicht mehr viel Zeit. Bei der Aufzählung der vielen erfolgreichen Aktivitäten und Aktionen müsste jedes Mitglied eigentlich sehr zufrieden gewesen sein. Die Tennisanlage und das -heim seien "in einem Top-Zustand und das Verhältnis zum Hauptverein spannungsfrei", sagte Dr. Calame. Bei der Mitgliederentwicklung und bei den Einnahmen lasse sich jeweils ein kleines Plus ausmachen. Wegen Personalengpässen sei der erhoffte Erfolg bei den Medenspielen ausgeblieben. Die vier Sandplätze seien längst nicht mehr so ausgelastet. Auch beim Training sei leider ein Rückgang festzustellen. Eine Ausnahme machten die Übungseinheiten mittwochs.

Engagierter Trainer


Der Spatenchef bedauerte, dass es keine Marktmeisterschaft gab. Über Lösungsmöglichkeiten sollten wir alle ernsthaft nachdenken. Zehn Mädchen in drei Jahrgängen machten Hoffnung auf eine Damenmannschaft. Das Trainingscamp in Inzell sei ein Gewinn gewesen. Für die Jugendarbeit habe die Abteilung in den vergangenen Jahren immer Geld in die Hand genommen, was Dr. Calame in seiner Rückschau rechtfertigte. Hier leiste Jirka Fleißig eine gute Arbeit, der Trainer sei engagiert und zuverlässig.

Die Frage, wie es mit der Tennisabteilung weitergeht, sollte jeden beschäftigen, nachdem Dr. Calame als Abteilungsleiter künftig dafür nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Er sei erster Sport- und Jugendwart gewesen und seit 16 Jahren an der Spitze der Abteilung gestanden. Von den Anwesenden war jedenfalls niemand bereit, bei den Neuwahlen diese Verantwortung zu übernehmen. Wird eine Versammlung am Sonntag, 8. Januar, 19 Uhr, im Café Sonnenhof in dieser Frage die erhoffte Lösung bringen?

Gutes Finanzpolster


In einer lebhaften Diskussion hinterfragten die Teilnehmer die Strukturen im Verein. Jammerschade wäre es, wenn eine Abteilung wie Tennis mit einer beispielhaften Leistungsbilanz auf allen Ebenen, sportlich wie gesellschaftlich, keinen Nachfolger für Dr. Calame als Abteilungsleiter finden würde. Diese Abteilung hat einen guten Namen, verfügt trotz einiger Baumaßnahmen, die die Verantwortlichen fast ausschließlich selbst gestemmt hat, über ein gutes Finanzpolster. Da müsste sich doch jemand finden lassen, der das Erbe von Dr. Calame antritt, hofft die Sparte.
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