Allgäuer Delegation informiert sich in Tännesberg
Regionalität als Trumpf

Bürgermeisterin Susanne Schewetzky (Mitte) und zweiter Bürgermeister Markus Koneberg (rechts) waren wie alle anderen von Broten und Semmeln aus Emmer, Dinkel und Einkorn sehr angetan. Bild: es
Vermischtes
Tännesberg
14.05.2016
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Die Biodiversitätsgemeinde hat sich inzwischen weithin einen guten Namen gemacht. Am Donnerstag interessierte sich eine größere Gruppe aus Kettershausen im Allgäu mit Bürgermeisterin Susanne Schewetzky für die Naturschutzprojekte. Eine Strecke von 310 Kilometern hatten sie dafür auf sich genommen. Bürgermeister Max Völkl übernahm die Begrüßung der Delegation im Restaurant "Binnerschreiner". Das Tagesprogramm hatte Projektmanagerin Gabriele Schmidt vorbereitet.

Die Nachfrage nach regionalen Produkten als ein Ergebnis von einigen Projekten nehme ständig zu, stellte der Tännesberger Rathauschef fest. Als Ziel bezeichnete Schmidt die Erhaltung der Natur in seiner Vielfalt und einer gewissen Lebensqualität vor Ort. Groß sei die Nachfrage nach Exkursionen. Dieses aktive Naturerlebnis strebe man auch mit dem Projekt "G'Artenvielfalt" an. Dabei gelte es, die Gartenbesitzer dafür zu sensibilisieren. Die Projektmanagerin betonte auch die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit. Nach einer großzügigen finanziellen Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds solle nach fünf Jahren ein kommunaler Handlungs-Leitfaden als Nachahmung für andere Gemeinden stehen.

Bei Exkursionen wurden vor Ort die verschiedenen Themenbereiche vertieft, unter anderem auf Magerrasenflächen oberhalb der Kläranlage, bei einer Streuobstwiese oder im Kainzbachtal. Familie Alois und Irmtraud Schwarz informierten über ihre Rotviehrinder und ihre Vermarktung. Ausgestattet mit einschlägigem Infomaterial und vielen Anregungen traten die Gäste am späten Nachmittag die Heimreise an.
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