Dr. Judith Maier klärt Senioren über Blutverdünnung auf
Schutz vor Kalk in Gefäßen

Aufmerksam hörten die vielen Senioren Dr. Judith Maier am Mittwoch im Café Seegerer zu. Bild: es
Vermischtes
Tännesberg
11.11.2016
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Mit dem Thema "Blutverdünnung" hatte Seniorenbeauftragter Erich Spickenreither für den Seniorentreff am Mittwochnachmittag im Café Seegerer richtig gelegen. 45 Senioren interessierten sich für den Vortrag von Dr. Judith Maier, die ihre Ausführungen plakativ erläuterte.

Gleich zu Beginn räumte sie mit einem Missverständnis auf, dass mit der Blutverdünnung das Blut dünner werde, vielmehr diene sie als Schutz vor einer Ablagerung von Kalk in den Gefäßen und damit vor Infarkten oder einem Schlaganfall. Beim zweiten Krankheitsbild ging die Medizinerin näher darauf ein, wie Embolien entstehen wie etwa durch ein langes Sitzen bei Bus- und Flugreisen oder auch durch das Liegen bei einem Krankenhausaufenthalt. Maier erläuterte beim dritten Krankheitsbild das Vorhofflimmern. Verschiedene Medikamente können bei den drei Krankheitsbildern abhelfen. Neuere Medikamente sollten von den Patienten kritisch hinterfragt werden, weil hier Laborwerte fehlen, die man kontrollieren kann.

Die Ärztin empfahl den Besuchern, immer das individuelle Nutzen-Risiko abzuwägen. Mit einem Präsent bedankte sich Spickenreither bei der Referentin. Er bat die Anwesenden, Gotthard Winter zu gedenken, der beim Seniorentreff am 12. Oktober im Sportheim noch in dieser Runde saß, kurz danach aber plötzlich verstarb. Frauenbund und Schule laden die Senioren vor Weihnachten noch ein.
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