Erster Florianstag in der Marktgemeinde Tännesberg
Zeichen des Zusammenhalts

Nach dem Gottesdienst marschierten die vier Feuerwehren der Marktgemeinde Tännesberg mit "Bayrisch Blech" zum Frühschoppen im und vor dem Feuerwehrhaus. Bild: es
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Tännesberg
25.05.2016
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Der Florianstag für die vier Feuerwehren des Markts Tännesberg war eine gelungene Premiere. Pfarrer Wilhelm Bauer legte dabei den Fokus auf das gemeinsame Feiern.

Tännberg. (es) Das Fest des heiligen Florian wollen die Wehren , Kleinschwand, Großenschwand und Woppenrieth in Zukunft jedes Jahr feiern. Die Floriansjünger zogen zu den Klängen der Kapelle "Bayrisch Blech" zum Gottesdienst in der Pfarrkirche. Dort begrüßte sie Pfarrer Bauer, auf dessen Initiative die Feier zurückgeht.

In seiner Ansprache ging der Geistliche auf das Leben dieses Heiligen, von Beruf römischer Beamter, näher ein. Weil er den christlichen Glauben lebte und sich dafür einsetzte, musste er sein Leben lassen. "Wir gedenken nicht nur unserer verstorbenen Feuerwehrkameraden, sondern auch aller Christen, die auf der ganzen Welt wegen ihres Glaubens verfolgt und getötet werden." Der heilige Florian sei für uns ein Vorbild, sich für alle Menschen einzusetzen.

"Wir sollten Rettungsdienste, die auf einem christlichen Menschenbild beruhen, jungen Menschen vermitteln." Er erlebe es, mit welch großer Begeisterung Ministranten bei der Feuerwehr sind. Sechs von ihnen ministrierten in Uniform. In der Feuerwehr fänden sie einen Sinn und eine Aufgabe: "Setzt euch für Menschen ein und entwickelt euch weiter", wünschte der Seelsorger den Feuerwehrleuten.

Im Gleichschritt


Außerdem sprach er sich für das gemeinsame Feiern aus: "Gemeinsam untereinander und gemeinsam mit Gott." Im Gleichschritt marschierten alle zum Frühschoppen. Vorsitzenden Josef Kirchberger wertete den ersten Florianstag als Zeichen des Zusammenhalts und der Zusammenarbeit unter den vier Wehren. Bürgermeister Max Völkl wünschte sich, dass die Veranstaltung zu einer guten Tradition in der Gemeinde werde.
Setzt euch für Menschen ein und entwickelt euch weiter.Pfarrer Wilhelm Bauer
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