Festakt zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal
Frieden erhalten

Vermischtes
Tännesberg
15.11.2016
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"Der Frieden ist ein hohes Gut, der Volkstrauertag ein Tag unserer Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit", sagte Diakon Norbert Hammerl am Sonntag im Gottesdienst. Zu den Klängen einer Bläsergruppe marschierten Mitglieder von Vereinen hinter ihren Fahnen und Bannern, der Gemeinderat mit den Bürgermeistern Max Völkl und Hans-Peter Klünner, Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats von der Raiffeisenstraße zur Pfarrkirche. Dort gedachten sie der "Opfer der Unmenschlichkeit", wie sich Pfarrer Wilhelm Bauer ausdrückte.

Der Kirchenchor unter Leitung von Rudi Schneider begleitete die Messe. Auf dem Platz vor der Kirche stimmten Bläser auf den Festakt am Kriegerdenkmal ein, wo Soldaten der Patenkompanie 1./122 Oberviechtach Ehrenwache hielten. Die Bürgermeister Völkl und Klünner sowie Major Falk Grundschok und Hans Eckl vom Kriegerverein Tännesberg legten Kränze für die Opfer der beiden Weltkriege nieder.

Oft handle es sich beim Lesen der Gefallenen an den Kriegerdenkmälern um Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die ihr Leben in den Kriegen lassen mussten, betonte der Major. Unser Gedenken sei auf Versöhnung ausgerichtet. Die lange Friedensepoche sei eine große Leistung. Es gelte, den Frieden zu erhalten. "Bei uns muss er einen großen Platz einnehmen."
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