Feuerwehr Kleinschwand erhält Verstärkung
Willkommene Blutauffrischung

Die Feuerwehr Kleinschwand hat keine Nachwuchssorgen. Eva Hammer, Johannes Wurzer, Katharina Wolf, Bettina Hafner (vorne, von links) und Verena Hartinger (hinten, rechts) unterstützen nun die Rettungskräfte. Bild: es
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Tännesberg
15.03.2016
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Kleinschwand. Über viele Neuzugänge freute sich die Feuerwehr am Samstag in der Generalversammlung im Gasthaus Balk. Bürgermeister Max Völkl, Kreisbrandmeister (KBM) Thomas Kleber, Vorsitzender Günther Schultes und Kommandant Josef Pruy nahmen Bettina Hafner, Eva Hammer, Verena Hartinger, Katharina Wolf und Johannes Wurzer per Handschlag in die aktive Truppe auf. Ein sehr ausführliches Protokoll von Schriftführerin Agnes Wurzer hatte die vielen Aktivitäten der vergangenen Monate noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Die Wehr hat damit nun 115 Mitglieder. Chronologisch führte Vorsitzender Schultes alle Termine auf. Viele von ihnen spielten sich auf Gemeindeebene ab. Andere zeigten, dass die Rettungskräfte an guten Kontakten zu Feuerwehren in der näheren Umgebung sehr gelegen ist. Nicht zufrieden war Schultes mit der Präsenz von älteren Mitgliedern bei Festen, wohl aber mit den jüngeren. Für Kassier Benjamin Liebl war es sein erster Kassenbericht mit geringfügigen Mehreinnahmen. Die Prüfer Anton Schmucker und Uli Hafner bestätigten eine gute Verwaltung der Finanzen mit einem rekordverdächtigen Kontostand.

Zugänge für Jugend


In der Dienstversammlung berichtete Kommandant Josef Pruy über das Engagement der 35 Aktiven. Die Jugend bestand bisher nur aus seiner Tochter. Nach den Neuaufnahmen kamen zwei weitere Jugendliche dazu. In zehn Übungen, einer Leistungsprüfung und einem Wissenstest bereitete man sich auf den Ernstfall vor. Fünf Hilfeleistungen waren zu absolvieren, ein Brandeinsatz war nicht dabei. Im Bericht fanden sich außerdem ein Maschinistenlehrgang und Lehrgänge für die Handhabung der neuen Funkgeräte.

Bürgermeister Völkl freute sich über eine engagierte Feuerwehr, in der an diesem Abend viel gelacht wurde. Die Fort- und Ausbildung dürfe nicht zu kurz kommen. "Weiterhin am Ball bleiben", war sein Ratschlag.

KBM Kleber lobte die gute Zusammenarbeit mit Kommandant Pruy. Die Hänger bei kleineren Feuerwehren seien in die Jahre gekommen. Für den Kauf eines neuen zum Preis zwischen 14 000 und 15 000 Euro gebe es bis zu 50 Prozent Zuschuss.

In Großenschwand sei ein kompletter Lehrgang geplant, um im Digitalfunk fit zu werden. Außerdem regte Kleber die Anschaffung eines weiteren Geräts für jede Feuerwehr an. Um Engpässe bei der Jugendgruppe zu vermeiden, könnten bereits Zehnjährige aufgenommen werden. "Macht weiter so", wünschte sich Kleber.

Wanderung geplant


Für eine dreitägige Berlinfahrt (Freitag bis Sonntag) im dritten Quartal bringt die Feuerwehr nicht die nötige Anzahl von 40 Teilnehmern zusammen. Vorsitzender Schultes nimmt deshalb Kontakt mit Großenschwand auf. Ziel eines Ausflugs ist am 19. Juni das Kloster Weltenburg. Einer Wanderung, wie sie Simon Hafner vorschlug und bereits konkretisierte, war man nicht abgeneigt. Einstimmig wurde der Vorschlag von Kassier Liebl angenommen, a die Mitgliedsbeiträge per Bankeinzug einzuheben.
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