Förderverein „St.-Jodok-Ritt“
Ohne Chef droht Auflösung

Vermischtes
Tännesberg
30.01.2016
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Wie geht es mit dem Förderverein "St.-Jodok-Ritt" weiter? Auf diese Frage geb es in der Jahreshauptversammlung keine Antwort.

Neuer Anlauf


Nur wenige, darunter Pfarrer Wilhelm Bauer und Urgestein Adolf Kick, hatten den Weg zum Sporthotel "Zur Post" gefunden. Von ihnen war niemand bereit, den Vorsitz zu übernehmen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 4. März, um 20 Uhr im Hotel Wurzer soll ein zweiter Versuch unternommen werden.

Außer den Bürgermeistern Max Völkl und Hans-Peter Klünner war vom Gemeinderat nur noch Robert Eichhorn anwesend. Deshalb werden für die nächste Versammlung alle schriftlich eingeladen. Bei einem erneuten Scheitern droht die Auflösung des Vereins. Das kann doch nicht im Interesse der Sache und der 127 Mitglieder sein. Alle, auch Nichtmitglieder und vor allem die jüngere Generation, sind aufgerufen, sich zu engagieren. An der Erfüllung des Gelübdes der Vorfahren aus dem Jahr 1796 wird definitiv festgehalten. Das stand nie zu Debatte.

Bei den vergangenen Neuwahlen hatte sich auch niemand bereiterklärt, Verantwortung als Vorsitzender zu übernehmen. Stellvertreter Klünner sprang in die Bresche und leitete mit seiner Führungsriege die Geschicke des Fördervereins, zeit- und arbeitsintensiv, wie sein umfangreicher Rückblick zeigte. In diesem Zeitraum fiel auch das Aufstellen des Reiterstandbilds an der B 22. Eine Bereicherung war auch das Trail-Turnier, eine Idee von Martin Eckl.

Wichtig war ihm auch die Pflege der Kontakte zu Reitervereinen, die schon viele Jahre am St.-Jodok-Ritt teilnehmen. Das noch so kleine Fest will organisiert und durchgeführt sein: "Arbeit und vor allem Einfallsreichtum sind immer mehr gefragt." Allen, die sich in den vergangenen Jahren eingebracht hatten, dankte Künner, besonders der Feuerwehr Tännesberg. Er werde in Zukunft weder als erster noch als zweiter Vorsitzender zur Verfügung stehen, den Förderverein aber weiterhin unterstützen.

Gut gewirtschaftet


Über die Finanzen informierte Kassier Wilhelm Seegerer. Der Verein habe gut gewirtschaftet. Ohne Spenden würde es aber um den Kassenbestand etwas schlechter bestellt sein. Fred Eckl, der mit Willi Danzl die Finanzbewegungen angeschaut hatte, bescheinigte dem Schatzmeister tadellose Buchführung.
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