Förderverein St.-Jodok-Ritt
Suche nach Vorstand erfolglos

Vermischtes
Tännesberg
03.03.2016
166
0

"Der St.-Jodok-Ritt 2016 findet in einem entsprechenden Rahmen statt", sicherte Bürgermeister Max Völkl am Ende der außerordentlichen gut besuchten Versammlung des Fördervereins "St.-Jodok-Ritt" am Mittwoch im Hotel Wurzer zu. Dazu waren alle 127 Mitglieder schriftlich eingeladen worden. Der Rathauschef wird sich auch um eine neue Führungsriege bemühen. Die wurde auch im zweiten Anlauf nicht auf die Beine gestellt.

Zweiter Bürgermeister und zweiter Vorsitzender Hans- Peter Klünner bedauerte den Austritt der "Tännessee Fire Liners", die beim Jodok-Ritt zuletzt immer eine feste Größe und Bereicherung waren. Für das Kirchenkonzert zum Auftakt könnte die Musikschule Neunburg gewonnen werden. Er zitierte die Satzung des Vereins. Von einer Förderung der Pferdewallfahrt ist dort die Rede, nicht aber davon, dass der Förderverein die Festlichkeiten organisieren müsse.

In einer längeren Aussprache mit mehreren Redebeiträgen ging es dann ausschließlich darum. Schnell war klar, dass keiner der Anwesenden bereit war, den ersten oder zweiten Vorsitzenden zu übernehmen. Sechs Mitglieder signalisierten ihre Mitarbeit, Werner Schärtl seine Bereitschaft als Schriftführer, aber nur für den Fall, dass es einen Chef geben wird.

In die Jahre gekommen


Vergleiche zu früher würden nicht weiterhelfen. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass sich Vieles verändert habe. Auch der Vorstand sei in die Jahre gekommen. Wiederholt wurde ein größeres Engagement der Jugend und mittleren Generation eingefordert. Mit Feuerwehrfesten lässt sich der Jodok-Ritt jedenfalls nicht vergleichen. Dass das Open Air zu zeitnah veranstaltet wird, ließ die Versammlung nicht gelten, auch nicht, dass die Verantwortlichen bei der Organisation zeitlich bereits im Verzug sei. Auf die Forderung, dem Jodok-Ritt, ein neues Profil zu geben, gab es ebenfalls keine Antwort.

Einig waren sich die Teilnehmer, den weltlichen Teil im Vergleich zu früher anders gestalten zu müssen. Ohne eine stärkere Einbindung von Vereinen werde das nicht gehen: "Leichter können Vereine ihre Finanzen nicht aufbessern", hieß es. Das müsste eigentlich alle zum Mitmachen ermutigen. Nur hänge alles davon ab, dass jemand da sei, der die Fäden ziehe. Um 21 Uhr fragte Bürgermeister Völkl noch einmal in die Runde, ob jemand für den ersten oder zweiten Vorsitzenden bereit wäre - ohne Resonanz. Daraufhin schloss er die Versammlung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.