Jagdgenossenschaft Tännesberg
Immer weniger Rebhühner

Vermischtes
Tännesberg
12.03.2016
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"Die Wildschweine sind da, doch die Schäden halten sich in Grenzen. Im konkreten Fall konnte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden", sagte Jäger Hans-Peter Klünner in der Versammlung der Jagdgenossenschaft.

Matthias Bartmann begründete den guten Kassenstand auch damit, dass viele Jagdgenossen ihren Pachtschilling nicht abgeholt hätten. Die nächste Auszahlung stehe 2017 an. Der Kassier appellierte an alle, ihm Änderungen bei Kontonummern und Grundstücken mitzuteilen. Rainer Spickenreither bestätigte Bartmann eine gute Verwaltung der Finanzen.

Abschussplan erfüllt


Im Jagdbogen A von Klünner wurde der Abschussplan erfüllt. Die Wildschweine hatten bei ihm keine allzu größeren Schäden angerichtet. Die Abwärtsspirale beim Rebhuhnbestand konnte nicht aufgehalten werden. Klünner führte dafür mehrere Gründe an und wünschte sich, dass mehr Äsungs- und Deckungsmöglichkeiten geschaffen werden sollen. Rebhuhnexperte Kaiser aus Schönsee greift die komplexe Ursachenfeststellung auf, untersucht das Gelände und überprüft den Restbestand.

Jäger Gerhard Schmid hatte im Jagdbogen B ebenfalls den Abschussplan erfüllt. In der "Maschn" sind seiner Meinung nach die Wildschweine daheim. In der Diskussion regte Schmid an, dass nicht bei jeder Mahd die Raine abgehobelt werden sollen. Er kenne Raine, wo das nicht gemacht werde: "Beim Vorbeigehen geht einem hier angesichts der Artenvielfalt das Herz auf." Klünner bescheinigte, dass auch Rudi Wolf im Bogen C den Abschussplan erfüllt habe.

Eine Holschuld


Bei der Auszahlung des Jagdschillings bleibt es wie bisher bei einer Auszahlung nach zwei Jahren durch eine Überweisung. Andreas Wurm wurde hier von Erwin Hollmann unterstützt. Jagdvorstand Balk gab zu bedenken, dass es sich hier um eine Holschuld handle. Einladungen zu dieser Versammlung wurden ortsüblich in der Zeitung oder im Aushang der Gemeinde bekannt gemacht. Petra Irlbacher aus Pilchau regte an, per E-Mail dazu einzuladen. Die Einstellung des Termins auf der Gemeinde-Homepage, wie das Hubert Braun vorschlug, sollte aufgegriffen werden.
Beim Vorbeigehen geht einem hier angesichts der Artenvielfalt das Herz auf.Jäger Gerhard Schmid plädierte dafür, dass nicht bei jeder Mahd die Raine abgehobelt
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