Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Tännesberg
Investition für die Zukunft

Mit Musik wurde das neue Feuerwehrauto HLF 20 am Freitag um 17 Uhr von der Apotheke zum Feuerwehrhaus geleitet. Bild: es
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Tännesberg
14.06.2016
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Die Feuerwehr Tännesberg hat seit Freitag ihr neues Feuerwehrauto HLF 20 im Gerätehaus stehen. Im Landkreis nehmen sie damit eine Sonderstellung ein.

Aktive in Uniform hinter ihrer Vereinsfahne begleiteten mit Bürgermeister Max Völkl und seinen Stellvertreter Hans-Peter Klünner, Pfarrer Wilhelm Bauer, KBI Rewitzer, den Kreisbrandmeistern Thomas Kleber und Harald Dirnberger das neue Auto mit Musik von der Apotheke zum Feuerwehrhaus. Dort war die Fahne aufgezogen. Zudem schmorte noch das Spanferkel von den Jugendwarten Josef Wittmann und Andreas Kneidl im Grill. Alles war zum Feiern angerichtet.

Kosten: 290 000 Euro


Am Donnerstag hatte sich Kommandant Christian Demleitner mit Josef Klinger, Christian Schmid, Thomas Haberl und Stefan Lang um 5 Uhr auf den Weg nach Leonding in Österreich gemacht. Nach ihrer Ankunft prüften sie das neue Fahrzeug. Einige kleinere Mängel waren noch am selben Tag abgestellt worden. Nach der Endabnahme am Freitag stand der Rückfahrt nach Tännesberg nichts mehr im Wege. Das neue Feuerwehrauto hat 290 PS im Vergleich zu 170 beim früheren und kostete 290 000 Euro. An Zuschüssen flossen von der Regierung 125 000 Euro.

"Hinter der Feuerwehr liegt eine zweijährige Planungsphase mit ständigen Verbesserungen", dankte Vorsitzender Josef Kirchberger der Firma Rosenbauer für die zügige Abwicklung sowie Kommandant Demleitner und dessen Leuten für die Überführung des Autos nach Tännesberg. Außerdem lobte er den Gemeinderat für die Bereitstellung der Finanzen.

Gerechtfertigter Preis


"Ihr habt euch mächtig ins Zeug gelegt", wandte sich Bürgermeister Völkl an das Team, das damit beschäftigt war. Den Anschaffungspreis hielt er für das Fahrzeug mit dem derzeit höchsten technischen Niveau als gerechtfertigt. Er sehe darin eine Investition für die Zukunft. Sein Wunsch war, gut darauf aufzupassen und es wie das bisherige in Ehren zu halten.

Erste Einweisungen stünden schon in nächster Zeit an, sicherte der Kommandant zu. KBI Rewitzer gratulierte und bezeichnete das neue Auto als einen Allrounder. Zudem wünschte er den Aktiven bei ihren Einsätzen eine stets unfallfreie Fahrt.

Hinter der Feuerwehr liegt eine zweijährige Planungsphase mit ständigen Verbesserungen.Vorsitzender Josef Kirchberger
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