Patrozinium „St. Michael“ in Tännesberg
Anderen ein Schutzengel sein

Das Patrozinium in Tännesberg begann mit einem beeindruckenden Kirchenzug. Bild: es
Vermischtes
Tännesberg
26.09.2016
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Einen schöneren Spätsommertag hätte man sich am Sonntag für das Kirchenpatrozinium "St. Michael " nicht wünschen können. Mitglieder der Kirchenverwaltung, des Pfarr- und Marktgemeinderates sowie christliche und weltliche Vereine formierten sich um 9.15 Uhr mit ihren Fahnen und Bannern am früheren Forstamt zum Kirchenzug.

Fanfarenklänge


Vorneweg waren Kreuzträger, der Fanfarenzug der Kolpingsfamilie, Ministranten, Pfarrer Wilhelm Bauer und Diakon Norbert Hammerl. Um 9.30 Uhr starteten sie zu den Klängen der Fanfarenspieler zur Pfarrkirche. Den Festgottesdienst begleitete der Kirchenchor unter Leitung von Rudi Schneider.

"Beschütz' mit deinem Schild und Schwert die Kirch', den Hirten und die Herd'", hieß es zu Beginn in einer der fünf Strophen des St.-Michael-Lieds. Drei Mal ist der Heilige im Gotteshaus zu sehen: an einem Kirchenfenster im Altarraum, auf dem Schalldeckel der Kanzel und einer Figur, die am Sonntag vor dem Altar aufgestellt war.

Früher ein großer Festtag


Das Kirchenpatrozinium am 29. September war in früherer Zeit ein großer Festtag, wird aber nach dem Wegfall immer schon am Sonntag zuvor in der Pfarrei gefeiert. "Engel und Teufel haben das Gesicht eines Menschen", sagte Pfarrer Bauer, der die Messe mit Diakon Hammerl zelebrierte. Lesung und Fürbitten trug Alfred Eckl vor. Der heilige Michael sei neben dem Engel Gabriel und Raphael einer der drei Erzengel.

"87 Prozent glauben zwar an ein höheres Wesen, wir Christen aber an einen Gott. Für uns alle sei das eine Herausforderung. Wir sollten deshalb die Liebe Gottes beantworten. Der Erzengel Gabriel brachte Maria die Botschaft und ist deshalb der Bote der Freude." Pfarrer Bauer erinnerte auch an das Schutzengelfest und meinte: "Manchmal sind wir anderen Menschen ein Schutzengel."
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