Waldbesitzervereinigung (WBV) Eslarn-Vohenstrauß
„Mit dem Borkenkäfer leben“

Eine geballte Fachkompetenz mit Albert Gollwitzer, Hans Kleber, Markus Schaller, Josef Maier, Andreas Eiser und Stefan Stangl (von links) informierte in der Gebietsversammlung im Gasthaus Balk die Besucher. Bild: es
Vermischtes
Tännesberg
02.11.2016
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Die Waldbesitzervereinigung (WBV) Eslarn-Vohenstrauß versteht sich als Partner seiner Mitglieder, die regelmäßig mit Informationen für ihre Waldarbeit bedient werden. Die zweite von vier Gebietsversammlungen am Montag im Gasthaus Balk war ein Beispiel dafür, die Teilnehmer auf den neuesten Stand zu bringen.

Kleinschwand. Dritter Vorsitzender Hans Kleber blickte auf das Vereinsgeschehen zurück und empfahl kostenlose "Waldspaziergänge" mit ihrer ganzen Bandbreite. "Beim Holzmarkt machen uns die Sägenebenprodukte, die einen erheblichen Anteil darstellen, Probleme", gab Geschäftsführer Albert Gollwitzer zu bedenken. "Rechtzeitig den Holzeinschlag melden und dabei bleiben", appellierte er an die Waldbesitzer.

Einfluss auf Preis


"Wir kaufen natürlich auch kleinere Mengen unter zehn Festmetern auf", machte er deutlich, verhehlte aber nicht die Probleme. Mitglieder sollten bei einer Länge bleiben und eine Holzliste mit Sortierung mitliefern. Viele Kleinmengen würden die Preisgestaltung im Sägewerk beeinflussen. "Wenn ihr Holz macht, lasst es uns rechtzeitig wissen. Wir fahren hinaus und beraten euch gerne."

Über das vielfältige Angebot von Leistungen der WBV informierte Geschäftsführer Josef Meier und empfahl den Mitgliedern, öfter mal auf unsere Homepage zu schauen. An einem konkreten Beispiel erläuterte er den Service der WBV bei der Holzvermarktung: "Mit dem Borkenkäfer müssen Waldbesitzer leben, sind aber in der Bekämpfung nicht chancenlos." Forstamtmann Stefan Stangl, in Vertretung des erkrankten Kollegen Albert Urban, sprach Maßnahmen an, womit sich die Schädlinge bei einer rechtzeitigen Anwendung bekämpfen lassen.

Nicht unterschätzen


Borkenkäfer sollten aber nicht unterschätzt werden. Förderanträge für eine Pflanzung noch in diesem Herbst müssten möglichst bald gestellt werden. Eindringlich mahnte der Forstmann die große Bedeutung der Rettungskette Forst bei Unfällen und Verletzungen an. Markus Schaller, zuständig für das Heizwerk mit Hackschnitzel in Vohenstrauß, gab einen Einblick über die Folgen beim Wärmeverkauf durch den Heizölpreisverfall, war aber mit dem störungsfreien Netz und der Leistung des Kessels recht zufrieden. Das Streumaterial sollte im Wald bleiben, nicht aber bei einem Befall mit dem Borkenkäfer.
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