Pizza, Forellen und Schokobananen beim Überlebenstraining
Feuriger Survival-Kurs

Mithilfe eines Feuerstahls mussten die Teilnehmer das Feuer entfachen. Dank eines auseinandergerollten Tampons gelang es recht schnell. Bild: mos
Vermischtes
Teublitz
25.10.2016
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Überlebenstraining mit sieben Lagen Klopapier, Tampons und einem Ofenrohr. Material, das die Teilnehmer benötigen, um ihr formidables Drei-Gänge-Menü zu bereiten.

Der Kreisverband Schwandorf sowie der Bezirksverband Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege hatten alle Kinder- und Jugendleiter der Gartenbauvereine zu einem Survival-Kurs eingeladen. Unter dem Motto "Wer mit dem Feuer spielt" gab es diesen Kurs heuer bereits zum zweiten Mal.

Heidi Schmid, Kreisfachberaterin im Landkreis Schwandorf, begrüßte Referent Stefan Kuhn und 18 Teilnehmer im Wedaheisl der Höllohe. Vormittags stand Theorie auf dem Programm. Kuhn sprach über Versicherungs-Angelegenheiten, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes sowie über das erweiterte Führungszeugnis.

Am Nachmittag übernahm Erlebnispädagoge Oliver Guist. Die Teilnehmer lernten sich beim Gruppenspiel "Wirbelsturm" besser kennen. Zu Beginn des Praxisteils erklärte Guist die verschiedenen Techniken, um ein Lagerfeuer zu entfachen. Er zeigte die Vorteile des Balken-, des Stern-, des Zelt- sowie des Grubenfeuers. Die Teilnehmer versuchten ihr Geschick mit einem Feuerstahl. Mithilfe der Tipps von Oliver Guist gelang es allen. Das Feuer zu entzünden funktionierte so gut, weil die Teilnehmer die Watte eines Tampons als erste Zündquelle nutzten.

Aus einem Ofenrohr, einer Blechdose, H-Pflastersteinen und einem Biberschwanzziegel bauten die Männer und Frauen an einem Hang ein Pizzaofen. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Stücke auf den Tellern lagen. In die Glut des Lagerfeuers grillten die Teilnehmer Forellen, die in sieben Lagen Klopapier gewickelt waren. Als Dessert gab es eine Schokobanane, in der Kohle des Lagerfeuers gegrillt. Alle waren begeistert, wie man mit einfachen Mitteln und Zutaten zu derartigen Ergebnissen kommen kann. Heidi Schmid dankte abschließend allen, dass sie sich so stark in der Jugendarbeit in den einzelnen Gartenbauvereinen einbringen. "Da ist mir um die Zukunft der Vereine nicht bange."
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