Technischer Defekt löst Feuer aus
Reisebus ein Raub der Flammen

Symbolbild: dpa
Vermischtes
Teublitz
28.03.2016
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Der Umsicht des Fahrers und einem gehörigen Quäntchen Glück ist es zu verdanken, dass es keine Verletzten gab: Am Ostersonntag brannte auf der Autobahn bei Teublitz ein Reisebus vollkommen aus. Die 24 Insassen konnten sich selbst befreien. Der Schaden liegt bei etwa 100 00 Euro.

Der Bus aus Tschechien war auf der Autobahn A 93 Richtung Norden auf dem Rückweg von einem Skiurlaub im Zillertal in Österreich. 22 Urlauber und Reiseleiterin hatten es sich gemütlich gemacht, als der 67-Jährige Fahrer plötzlich Rauch an der hinteren, linken Seite s seines Busses entdeckte. Geistesgegenwärtig steuerte er sein Fahrzeug auf den Verzögerungsstreifen und hielt an. Die Insassen konnten dort den Bus unversehrt verlassen, teilte die Polizei mit.

Ins Gerätehaus


Das Feuer breitete sich rasend schnell auf den gesamten Bus aus. Versuche, mit zwei Feuerlöschern den Flammen Herr zu werden, scheiterten. Die Rettungskräfte wurden alarmiert. Als die Feuerwehren aus Ponholz, Regenstauf und Teublitz den Ort des Geschehens erreichten, stand der Bus komplett in Flammen. Die Feuerwehren brachten den Brand mittels Löschschaum schnell unter Kontrolle. Die tschechische Reisegruppe wurde derweil im Pendelverkehr durch Feuerwehrangehörige zum Stützpunkt nach Teublitz gebracht und dort von Einheiten der Rettungsdienste mit Verpflegung versorgt und betreut.

Reifen heißgelaufen


Die Weiterfahrt erfolgte mit einem Ersatzbus, den Busfahrer und Reiseleitung organisiert hatten. Nach ersten Ermittlungen war durch einen technischen Defekt ein Zwillingsreifen an der Hinterachse des Busses heißgelaufen und schließlich in Brand geraten.

Während der Löscharbeiten war die A 93 komplett gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau bis zur Anschlussstelle Ponholz. Während der Bergungsarbeiten wurde die Vollsperrung aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Letztlich konnte die A 93 auf Höhe der Anschlussstelle Teublitz gegen Mitternacht wieder freigegeben werden. Neben den Feuerwehren war die Autobahnmeisterei Schwandorf mit mehreren Mitarbeitern vor Ort und kümmerte sich um die Verkehrslenkung und die anschließende Fahrbahnreinigung.
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