Christina Fink-Rester: "Suggestionen beeinflussen das Unterbewusstsein"
Gedanken sind wie Pfeile

Heilpraktikerin Christina Fink-Rester referierte über die "Macht der Gedanken". Bild: weu
Lokales
Teunz
01.12.2014
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Auf Einladung des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) referierte Heilpraktikerin Christina Fink-Rester über die "Macht der Gedanken - Du bist, was du denkst". Die große Zahl an Zuhörern im Gasthaus Lang zeigte das ausgeprägte Interesse am Thema.

Eigene Energie

Nach der Begrüßung durch Ortsbäuerin Gertraud Hummer konfrontierte die Referentin die Gäste mit Zitaten und Sprüchen wie "Alles, was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken" (Buddhistische Weisheit) und "Der Geist beherrscht die Materie" (Wolfgang von Goethe). "Wenn wir also unsere Gedanken in eine bestimmte Richtung lenken und auf ein Ziel ausrichten, können wir viel erreichen", stellte die Heilpraktikerin fest, die seit zehn Jahren eine Praxis in Schwandorf betreibt. Nach dem "Gesetz der Resonanz" ziehe man das an, was man denkt, führte sie aus und erklärte: "Wer in der kalten Jahreszeit dauernd an Schnupfen denkt, der wird ihn auch bekommen." Erst aus dem Gedanken könne etwas entstehen, der Gedanke gehe immer der Handlung voraus. Jeder Gedanke löse aber auch Gefühle aus, die den Körper beeinflussen und eine körperliche Reaktion erzeugen.

Dies sei bei "Angst" gut festzustellen. Der Blutdruck steige an, das Herz rase und die Hände zittern. "Jeder Gedanke hat eine eigene Energie, er ist wie ein Pfeil, den wir abschießen", erklärte die Referentin. Je öfter man dasselbe denke, desto besser manifestiere sich dieser Gedanke und könne Realität werden. Am Beispiel "Abnehmen" wurde dies aufgezeigt. Wenn es gelänge, das Denken in positive Bahnen zu lenken, könne man das Leben in vielen Bereichen verbessern. Deshalb solle man gerade bei Kindern positive Bestärkungen verwenden. Anstelle von "Lass den Teller ja nicht fallen!", könne man sagen "Pass gut auf, dass nichts passiert!". Diese Suggestionen beeinflussen das Unterbewusstsein.

Positiv formulieren

Der Fokus solle auf die Dinge gelegt werden, die gut sind, anstatt dauernd die schlechten Sachverhalte zu wiederholen. Wer immer jammere, müsse sich nicht wundern, wenn es ihm auch schlecht gehe. Abschließend gab die Referentin einige Tipps mit: "Formulieren Sie ihre Suggestionen stets positiv" und "Stellen Sie sich vor den Spiegel, lächeln Sie sich an und sagen Sie sich, dass der Tag gut wird." Nach längerer Diskussionsrunde bedankte sich Ortsbäuerin Gertraud Hummer für die vielen hilfreichen Informationen.
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