Für Heimat, Volk und Vaterland

Der Jubelverein, die SK Teunz, stand nicht nur beim Kirchenzug im Mittelpunkt des Geschehens.
Lokales
Teunz
23.06.2015
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Ein Jubiläum sollte zünftig gefeiert werden und dazu braucht es keine langen Reden. Dieser Gedanke prägte auch den Sonntag des 125-jährigen Gründungsjubiläums der Soldatenkameradschaft (SK) Teunz. Alle, die dabei waren, hatten ihre Freude daran.

Nach dem gelungenen Auftakt mit der Blaskapelle Teunz am Samstagabend (wir berichteten) ging es am Sonntagmorgen im Kirchenzug zu den Klängen der Festkapelle zur Kirche. Pfarrer Herbert Rösl gratulierte der Kameradschaft vor dem Gottesdienst zum Gründungsjubiläum und wünschte Gottes reichen Segen für die Zukunft.

Festpredigt

Mit einem "Ehre sei Gott in der Höhe", gespielt von der Blaskapelle und gesungen von den Gläubigen, begann ein Dank- und Festgottesdienst, bei dem im Gebet, wie später auch bei der Totenehrung am Kriegerdenkmal, besonders den bereits verstorbenen Mitglieder gedacht wurde. Wie aus dem Evangelium gehört, so Pfarrer Herbert Rösl in seiner Festpredigt, müssten auch Vereinsmitglieder oft "in ein Boot" steigen und sich bei "starkem Gegenwind" aufeinander verlassen können. Vertrauen in die Zuverlässigkeit sei eine der Grundlagen für das gute Miteinander. Vor allen Dingen die "am Ruder" sind, benötigten die Unterstützung und Hilfe ihrer Kameraden.

Einsatz für Frieden

Nach dem Gottesdienst legte SK- Vorsitzender Peter Breitschafter in einer kleinen Gedenkfeier am Kriegerdenkmal für alle Verstorbenen und Gefallenen aus der Gemeinde Teunz einen Kranz nieder. Mit dem Lied vom "Guten Kameraden", der Bayern- und Deutschland-Hymne schloss der kirchliche Teil des Jubiläumsfestes und es wartete ein zünftiges Weißwurstfrühstück im Zelt.

Der Vorsitzende bedankte sich bei Pfarrer Rösl für den festlichen Gottesdienst und begrüßte neben den Vereinen auch die Ehrengäste, unter ihnen Hans Schiener, Präsident der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV), der BKV-Bezirksvorsitzende Josef Hartinger, der BKV-Kreisvorsitzende Josef Hauer.

Schirmherr und Bürgermeister Norbert Eckl hatte sich seine Festansprache für den Sonntag aufgehoben. Er stellte die Traditionsvereine als Friedensbewahrer heraus, wofür er ihnen auch namens der Bürger Dank und Anerkennung aussprach. Da gerade bei den Traditionsvereinen die Fahne als Symbol für unverzichtbare Werte und Tugenden, wie die Treue zur Heimat und Pflege der Kameradschaft steht, stiftete der Schirmherr anlässlich dieses Gründungsjubiläums ein kunstvoll gefertigtes Fahnenband, das er dem Jubelverein an die Fahne heftete. Auch die SK Teunz hatte für ihren Schirmherrn ein Präsent parat, das Peter Breitschafter dem Bürgermeister übergab.

Glückwünsche für den Jubelverein gab es auch von BKV-Präsident Hans Schiener, der ebenfalls den besonderen Stellenwert der Kriegervereine, gerade in Zeiten von Kriegen und Krisen auf der ganzen Welt unterstrich. Schiener appellierte an den Jubelverein, in den Bemühungen um den Frieden in der Welt nie nachzulassen, denn dafür lohne sich jeder Aufwand. Schiener schloss seinen Appell mit den Worten "In Treue fest, für Heimat, Volk und Vaterland".

Gute Unterhaltung

Dann aber zog wieder die Blaskapelle Teunz alle Register ihres Könnens und spielte zum Frühschoppen auch Stücke von Ernst Mosch, gesungen von Daniela Juraske und Stefan Karl. Das Fest klang am Nachmittag mit dem Duo "Let's Dance" bei Kaffee und Kuchen aus. Das Resümee: Ein kleines, aber feines Jubiläumsfest, an dem alle ihre Freude hatten.
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