Gartenexpertin rät zu sanften Eingriffen in den Ziergarten - Plädoyer für "Naschfrucht"
"Mehr lassen als tun"

Kreisfachberaterin Heidi Schmid referierte über Neuheiten für den Nutz- und Ziergarten und lieferte anhand von Bildern Beispiele. Bild: frd
Lokales
Teunz
02.03.2015
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Der Standort muss passen, dann gedeiht auch die Pflanze. Nach dieser Devise möchte Kreisfachberaterin Heidi Schmid Nutz- und Ziergarten bestücken. Dabei rät sie zu Aufgeschlossenheit gegenüber Neuheiten wie Mini-Gurke oder Goji-Beere.

Vor ihren Fachvortrag über "Neuheiten für den Nutz- und Ziergarten" stellte die Geschäftsführerin des Kreisgartenamtes die Vorhaben der Behörde für das Jahr 2015 vor. Sie warb darum, dass die Gartenbauvereine möglichst zahlreich an diesen Aktivitäten teilnehmen. Die Kreisfachberaterin zeigte Bilder von Anwesen, die im vorigen Jahr mit großem Erfolg (zweimal Gold und einmal Silber) am Blumen- und Gartenwettbewerb teilgenommen hatten.

In ihrem Vortrag gab Heidi Schmid Tipps und Anregungen, wie der Gemüsegarten in diesem Jahr aussehen könnte, mit einigen Varianten gegenüber dem Vorjahr. Sie merkte an, dass viele Gemüsesorten wie Mini-Gurken, Mini-Tomaten oder Kräuter auch als Topfkulturen geeignet wären und damit auch den Eingangsbereich oder Erholungbereich schmücken könnten.

Bei einem Blick in den Obstgarten schlug Heidi Schmid vor, sich auch einmal an Neuheiten wie die "Naschfrucht" Goji-Beere oder die Mini-Kiwi zu wagen. Diese Sorten würden im Klima der Region gut gedeihen. "Nicht nur die Kinder freuen sich, wenn sie einmal an Apfelbeeren oder an der Mispel naschen dürfen", lautete ein weiterer Tipp der Gartenexpertin.

Die Ziergärten sollten mit Kies- oder Schotterwegen und Natursteinen aufgelockert werden, riet Schmid und hatte dafür ebenfalls Bildbeispiele parat. Bei den Ziergärten könne oft das Motto gelten: "Mehr lassen als tun." Ideal sei es dabei, vorhandene Standortextreme zu fördern.
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