Gedenken zum Volkstrauertag wegen schlechter Witterung in Pfarrkirche verlegt
Erinnerung als Lehre für Zukunft

Lokales
Teunz
17.11.2015
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Weil es in Strömen regnete, wurde das Gedenken zum Volkstrauertag in die Pfarrkirche St. Lambertus verlegt. Nach dem Vormittagsgottesdienst spielte die Teunzer Blaskapelle den Choral "Näher mein Gott zu Dir", ehe Theresa und Sophia Hammer für die junge Generation die Toten und Vermissten der beiden Weltkriege und die Opfer von Terror und Gewalt beklagten.

Der Vorsitzende der KSK Teunz, Peter Breitschafter, appellierte in seiner Rede an die heutige Generation, dass sich das unsagbare Leid der Weltkriege nie mehr wiederholen dürfe und dass diese Menschen ein wesentlicher Bestandteil dieses Gedenkens am Volkstrauertag sein müssen. Die Erinnerung an dieses Geschehen und an alle ums Leben gekommenen Menschen müsse wesentlicher Bestandteil unserer Erinnerungskultur und eine Lehre für die Gestaltung der Zukunft sein.

Mit wachen Sinnen müssten wir die aktuellen Geschehnisse unserer Zeit, wie am Freitag in Frankreich, verfolgen und besonnen, aber wirkungsvoll darauf reagieren - auch wenn dass Eingreifen der Weltmächte wie in Afghanistan, nicht immer sofort den erhofften Erfolg bringe. Gerade weil die Völker Europas nahezu 70 Jahre in Frieden und Freiheit leben, sei Wachsamkeit der Preis für die höchsten Güter, die es zu bewahren und zu verteidigen gelte. Am Ende zitierte Breitschafter Papst Johannes Paul II., der 2003 gesagte hatte: "Jeder Krieg ist eine Niederlage für die Menschheit." Gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Eckl legte Breitschafter am Ehrenmal der Soldaten im Eingangsbereich zur Pfarrkirche einen Kranz nieder.
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