Glaube und Liebe

Als ein Priester, der mitten im Leben steht, zeigte sich Pater Martin aus Neuötting. Bild: frd
Lokales
Teunz
15.10.2015
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Schon von Kindheit an hören wir immer wieder von Gott. Doch wenn ein Kind seinen Eltern die Frage stellt, wo Gott wohnt oder ob sie ihn schon begegnet sind, stehen die Eltern oft ratlos da und wissen keine rechte Antwort.

Pater Martin von den "Legionären Christi" aus Neuötting gab einige Antworten auf die Frage "Wo begegne ich Gott in meinem Leben?" Alles andere als langweilig war im Pfarrheim der Vortrag von Pater Martin aus Neuötting, der den Abendgottesdienst mitzelebrierte und seinen Glaubensbruder Matthias Reimer, beide gehören den "Legionären Christi" an, mitgebracht hatte.

An den Beginn seines Vortrages stellte der Pater die Aussage, dass der Glaube ein Abenteuer sei, in dem oft Gegenwind und Stürme zu spüren sind, die einen regelrecht beuteln und manches Mal auch unsicher und schwankend machen. Doch gerade in diesen Zeiten sollten wir die Begegnung mit Gott suchen, ihn um Hilfe bitten oder ganz einfach im Gebet mit ihm reden. Doch viele von uns, so der Pater weiter, müssen dazu erst das richtige Beten lernen und nicht nur das einmal auswendig Gelernte nachsprechen. Richtig beten heißt, dass unser Mund das spricht, was das Herz erfährt, wobei wir unserem Herrgott dann auch das sagen, was wir fühlen. Es reiche nicht, nur einmal in der Woche beim Sonntagsgottesdienst den Glauben kurz "auszupacken", denn der Glaube und die Begegnungen mit Gott gingen durch unser ganzes Leben und Gott sei vor allem in unserer Familie und im alltäglichen Leben zu finden.

Zu denen, die nur in die Kirche gehen, sagte Albert Schweitzer: "Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht". Obwohl wir selbst als Kind noch nichts geben können, erfahren wir reichlich Liebe, Vertrauen und Hilfe. Wenn wir spüren, dass das mit unserem Glauben auch so ist und wir vieles bekommen, ohne etwas geben zu haben, sind wir auch bereit, Gott etwas davon zurück zu geben, indem wir unseren Mitmenschen Vertrauen schenken und ihnen Glaube, Hoffnung, Liebe und Hilfe geben. Wer Glaube, Hoffnung, Vertrauen und Liebe in sein Herz lässt, begegne Gott auf all seinen Wegen.
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