In allen Tugenden ausgebildet

Lokales
Teunz
25.09.2014
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Trotz Regen war der Umsatz beim Lamberti-Fest in Teunz gut. Darüber freuen sich besonders die Ministranten, denn das Geld wandert in ihre Kasse. Beim Quiz waren auch viele Fragen zum Kirchenpatron St. Lambert zu beantworten.

Nach dem Sonntagsgottesdienst zogen die Gläubigen hinüber ins Pfarrheim. Dort feierten sie das Kirchenpatrozinium, das immer ein Höhepunkt im Kirchenjahr ist.

Kirchenpatron der Pfarrkirche in Teunz ist der hl. Lambertus, der um 635 nach Christus in eine vornehme fränkische Familie hineingeboren wurde. Er wurde schon recht früh "in allen Tugenden", nicht nur im Waffenhandwerk, sondern auch in den Wissenschaften ausgebildet. Lambertus lebte betend und studierend in der Einsamkeit und schon früh ist in der Bevölkerung von Wundern gesprochen worden, die er vollbracht haben soll. Obwohl vom Alter her eigentlich noch zu jung, wurde er zum Bischof von Maastricht gewählt und führte dieses Amt zur vollen Zufriedenheit aller aus. Als er 675 von den Landesherren, mit denen er nicht einer Meinung war, als Bischof abgesetzt und verbannt wurde, zog er sich ins Kloster Stablo zurück und kämpfte von dort aus für seinen Glauben. Als er die Rechte der Kirche vehement gegen den Grafen Dodo verteidigte, wurde er um das Jahr 705 ermordet. Lambertus starb als Märtyrer für seinen Glauben.

Die Teunzer haben also allen Grund, stolz auf ihren Kirchenpatron zu sein und so feiern sie diesen einmal im Jahr. Doch heuer hatte Petrus etwas gegen eine Feier im Pfarrhofgarten. Das Patroziniumsfest wurde in das Pfarrheim verlegt, was der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Los ging es nach dem Gottesdienst mit einen Weißwurst-Frühstück, zu dem die Teunzer Blaskapelle zünftig aufspielte und viel Beifall bekam. In zahlreichen Familien der Pfarrei fiel das Mittagessen aus, denn nach dem deftigen Frühstück gab es noch Kaffee und Kuchen.

Im Pfarrheim konnte die gemütliche Unterhaltung gepflegt werden, denn die Kinder waren im Pfarrstodl mit Spielen beschäftigt. Auch der Umsatz war gut, worüber sich besonders die Ministranten freuten, denn der Überschuss wandert in ihre Kasse. Nicht gerade leicht war das Quiz "rund um die Lambertus-Kirche". Viele mussten dazu hinüber ins Gotteshaus gehen, um die Fragen beantworten zu können. Die Feier dauerte bis zum späten Nachmittag an.
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