Pfarrgemeinderäte loten in Klausur Chancen für bessere Zusammenarbeit aus
Konzert als gemeinsamer Nenner

Ein jährliches Gemeinschaftsprojekt: Darauf haben sich die 17 Pfarrgemeinderäte aus Teunz, Niedermurach und Pertolzhofen bei ihrer Klausurtagung geeinigt. Bild: hfz
Lokales
Teunz
09.12.2014
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Eine Klausur bietet die Möglichkeit, intensiv und ohne Ablenkung von außen, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und die Zusammenarbeit zu stärken. Das nutzten 17 Pfarrgemeinderäte aus Teunz, Niedermurach und Pertolzhofen bei einem Einkehrwochenende im Exerzitienhaus Cham.

Pfarrer Herbert Rösl, Diakon Heinrich Merthan und Pastoralreferent Andreas Hartung begleiteten die Teilnehmer Schwester Erika Wimmer empfing die Gäste im Geistlichen Zentrum der Redemptoristen. Nach einem Gebet als Einstimmung begann die erste Arbeitseinheit. Bei einer unterhaltsamen Vorstellungsrunde waren die Berührungsängste schon bald verflogen. Fragen wie: "Was macht unsere Gemeinde aus? Welche charakteristischen Besonderheiten gibt es? Was läuft gut, was schlecht? Was gibt es schon unter dem Stichwort Pfarreiengemeinschaft?", wurden intensiv besprochen, und die Teilnehmer stellten Aktivitäten vor. Nach dem Abendgebet klang der Tag langsam aus.

Beginnend mit einer Morgenandacht ging es nach dem Frühstück an die nächste Arbeitseinheit. Zu den Fragen: "Was kann oder soll ausgehend von der aktuellen Situation in unserer Pfarrei verbessert werden? Auf welche Abläufe oder Traditionen können oder wollen wir in unserer Pfarrei keinesfalls verzichten? Wo sehen wir noch Defizite?", notierten die Teilnehmer ihre Antworten. Daraus entstand eine rege Diskussion in konstruktiver Atmosphäre. In einer weiteren Arbeitseinheit ging es um den Fragen, die sich mit möglichen Vereinheitlichungen in der Pfarreiengemeinschaft befassten, und um Chancen, den Pfarrer zu entlasten. In einem letzten Arbeitsschritt wurden Ideen für ein jährliches Gemeinschaftsprojekt auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft gesammelt.

Dazu erhielt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die drei für ihn persönlich wichtigsten Projektvorschläge zu bestimmen. Man kam schließlich überein, für das Jahr 2015 ein gemeinsames Kirchenkonzert mit den Chören, Musikgruppen und Sängern aus der Pfarreiengemeinschaft zu organisieren. Nachdem sich die Teilnehmer gegenseitig mit dem Kreuzzeichen den Segen Gottes zugesprochen hatten, endete das Treffen.
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