Wann fängt Weihnachten an?

Kinderchor und Kirchenchor hatten im Altarraum Aufstellung genommen. Bild: weu
Lokales
Teunz
10.12.2014
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Diese Frage stellte der Kinderchor beim Adventskonzert in der Pfarrkirche Teunz und hatte auch die Antwort parat: "Wenn das Leise laut wird und das Laute still." Fünf Musikgruppen der Pfarrei beschenkten die zahlreichen Besucher mit einer stimmungsvollen Stunde.

Zum Adventssingen begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Martin Pflug die Gäste und die Mitwirkenden in der Pfarrkirche St. Lambertus und stellte die Akteure vor. Fünf Musikgruppen boten ein abwechslungsreiches Adventskonzert, das mit besinnlichen Texten auf die Adventszeit einstimmte. Sie alle erfreuten die zahlreichen Zuhörer mit besinnlichen Liedern, Christmas-Carols und feierlicher Blasmusik. Pflug wünschte eine unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Stunde des Innehaltens.

Choral der Blaskapelle

Das Zitat "Advent ist eine Zeit, in der man Zeit hat nachzudenken über das, worüber es sich lohnt nachzudenken", eröffnete den Reigen. Mit dem mächtigen englischen Choral "Deck the halls" begann die Blaskapelle Teunz unter der Stabführung von Stefan Karl das Konzert; später folgte ebenso beeindruckend "Away in a Manger". Stimmgewaltig bot der Kirchenchor unter Leitung von Edeltraud Uschold das Lied "Freut euch im Herrn".

Die Herzen der Eltern und Großeltern wurden weit, als der Kinderchor (Leitung Manuela Hinkel) mit seinem ersten Lied die Frage stellte: "Wann fängt Weihnachten an?" Eine Gitarrengruppe des Musikateliers Heigl steuerte mit einem Rondo und einem Weihnachtslied zwei Instrumentalstücke bei. Natürlich war auch die Gruppe "Horizont" (Leitung Annette Fischer, Martin Pflug), die vor kurzem ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert hatte, mit von der Partie. Mit "Staunen", "Eingeladen zum Fest des Lebens" und dem mit einem tollen Solo von Trompete und Geige eingeleiteten "In the Bleak Midwinter" erfreute der Chor durch seine rhythmischen Lieder. Chormitglieder lasen zwischen den Musikstücken Texte, die zum Denken anregten.

Da waren die "Gedanken einer Kerze", die den Menschen klar machen möchte: "Entweder liege ich vergessen in einem Karton oder ich brenne ab und gebe Wärme und Licht". Auf die Menschen übertragen bedeutet das: "Es macht froh, Licht zu verbreiten und den Menschen Liebe und Wärme zu geben." Nachdenklich machte auch die Geschichte vom Ochsenwirt, der sagte: "Ich hätt's scho einilassn, die Heilige Familie". Eine Gruppe von Asylanten, die um einen kurzen Aufenthalt und ein bisschen Brot baten, schickte er aber weiter. In der dritten Geschichte kamen drei merkwürdige Gäste, "die Lebensfreude", "die Zeit" und "die Liebe" zur Krippe und brachten dem Jesuskind ihre Geschenke. "Wos tuat denn der Ochs im Kripperl" sangen die Kinder und zauberten ein Lächeln in die Gesichter der Zuhörer.

"Happy Christmas"

Mit dem Choral "Finale" leitete die Blaskapelle das Ende des Konzertes ein. Die Gitarrengruppe sang und spielte noch den englischen Ohrwurm "Happy Christmas", bevor Pfarrer Herbert Rösl besonders dem Pfarrgemeinderatssprecher Martin Pflug dankte, der für die Planung dieses besinnlichen Adventssingens verantwortlich zeichnete sowie allen Akteuren. Der Segen und das gemeinsam gesungene "Tauet Himmel" beendeten den Nachmittag.
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