Wehr ohne Nachwuchssorgen

Vorsitzender Adolf Hammer präsentiert die neuen Aufkleber der Teunzer Wehr, die auch an den privaten Autos aufgeklebt werden können und darauf hinweisen, dass hier ein "Ehrenamtlicher" unterwegs ist. Bild: frd
Lokales
Teunz
18.12.2014
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Die Jugend der Feuerwehr Teunz ist spitze und auch die Aktiven stellten bei Einsätzen ihren hohen Ausbildungsstand unter Beweis. Das kommt nicht von ungefähr. Durchschnittlich jeden dritten Tag im Jahr sind die Teunzer in "Sachen Feuerwehr" unterwegs, wie der Rückblick aufzeigte.

"Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Gut das eine Gesellschaft hat. Unsere Feuerwehrleute sind es, die diese Sorge an vorderster Stelle tragen und dafür an vielen Tagen des Jahres unterwegs sind", sagte Bürgermeister Norbert Eckl bei der Jahreshauptversammlung.

Neue Homepage

Vorsitzender Adolf Hammer freute sich über den wieder zahlreichen Besuch, bevor Kassier Erwin Biersl von einem guten Kassenstand berichtete. Dann stellte Hammer die Höhepunkte des Vereinsjahres heraus, wozu im gesellschaftlichen Bereich der von der Jugend organisierte "Advent im Stodl", das Gartenfest an Fronleichnam, das Johannisfeuer der Jugendfeuerwehr, Weinabend und Nikolausbesuche gehörten. Hammer listete auch die Teilnahmen an Festen und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde auf, wozu in jüngster Zeit auch das Umlegen des Maibaumes und das Aufstellen des Christbaumes auf dem Dorfplatz gehörten. Auch der Feuerwehrstammtisch erfreute sich guten Zuspruchs. Tobias Krafczyk stellte die neue Homepage der Teunzer Wehr vor, die neben den Aktivitäten sogar den aktuellen Wetterbericht für den Bereich Teunz anbietet. Vielen Kameraden konnte wieder zu runden Geburtstagen gratuliert werden.

Der Vorsitzende hatte wieder einmal allen Grund, vielen Danke zu sagen, die sich innerhalb und außerhalb der Wehr für deren Belange eingebracht haben. Die Feuerwehrjugend hatte schon am Vortag ihren Jahresabschluss gefeiert, so dass der stellvertretende Jugendwart Tobias Eckert seinen Bericht etwas kürzer fassen konnte. Eckert berichtete, dass sich die Jugend mit dem "Dienstsport" körperlich und bei zahlreichen Übungen feuerwehrtechnisch "fit" gehalten hat und daher auch bei Wettbewerben wieder vorderste Plätze belegte. Bei der "Jugendflamme drei" in Teunz sind 80 Teilnehmer betreut worden, die Jugendlichen ab 17 Jahren wurden mit Funkweckern ausgestattet und waren an einigen Einsätzen beteiligt. "Sie gehen so nahtlos von der Jugendwehr in die Reihen der Aktiven über", betonte Eckert. Auch Kommandant Andreas Brandstätter konnte sich ob der anstehenden Dienstversammlung für die Aktiven etwas kürzer fassen und berichtete neben den zahlreichen Übungen von 38 Einsätzen, wovon 26 "Technische Hilfeleistungen" waren. Die 20 Übungen wurden von den 46 Aktiven gut besucht. Bei Einsätzen mussten auch die Atemschutzträger wieder Höchstleistungen bringen, was sogar bis zum Abschmelzen von Uniformteilen führte.

Neues Fahrzeug "bestellt"

Brandstätter wünschte sich mehr Verständnis für die Feuerwehr seitens der Bevölkerung: "Wenn es nicht um eigene Belange geht, ist die Wehr vielen zu schnell unterwegs. Wenn sie aber selbst betroffen sind, ist die Feuerwehr zu langsam dran." Der Kommandant dankte dafür, dass er immer auf die Unterstützung des Bürgermeisters und der Gemeinderäte zählen könne. "Diese wissen, was sie an ihrer Feuerwehr haben."

Lobende Wort für die Wehr kamen in Grußworten auch von Bürgermeister Norbert Eckl und Altbürgermeister und Ehrenbürger Josef Klier. Sie stellten die Wehr als einen wichtigen Teil des Rettungsdienstes heraus und dankten vor allem für die hervorragende Jugendarbeit. Eckl sei schon mehrfach darüber informiert worden, dass wohl noch in "diesem Jahrzehnt" ein neues Feuerwehrauto beschafft werden müsse, da dieses auf den "Dreißiger" zugeht und zunehmend reparaturanfällig wird. Mit einem Ausblick aufs neue Vereinsjahr schloss Hammer die Versammlung.
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