Wurst aus dem "Strahlrohr"

Die Teunzer sind stolz auf ihre Feuerwehrjugend und trinken gerne ein Fläschchen Bier oder ein Gläschen Glühwein mehr, weil der Erlös der Jugendarbeit der Feuerwehr zugute kommt. Bild: frd
Lokales
Teunz
22.12.2014
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Obwohl es am Samstagabend in Teunz ("Gott sei Dank") nicht brannte, waren zahlreiche "Strahlrohre" im Einsatz. Wer schon mal beim "Advent im Stodl" der Jugendfeuerwehr dabei war, weiß, was es damit auf sich hat.

Bei den "Strahlrohren" handelt es sich um eine lange Wurst, die in strahlrohrähnlichen Baguettsemmeln eingepackt ist. Am Samstag wurden viele davon mit großem Genuss verzehrt. Doch das gute Essen ist nur ein Teil des schon zur Tradition gewordenen "Advent im Stodl".

Dieser wurde nun schon zum siebtem Mal von der Teunzer Feuerwehrjugend ausgerichtet und von Pfarrer Herbert Rösl, Bürgermeister Norbert Eckl und einigen Gemeinderäten sogar ein wenig zu "Dienstgesprächen" genutzt, die den Gemeindebürgern große Freude bringen könnten. Nun kann darüber diskutiert werden, worüber sie wohl gesprochen haben?

Wie immer stimmen die jungen Floriansjünger mit diesem Adventsabend, der auch außerhalb des Stodls bei Wärmefeuern zünftig gefeiert wird, die Bevölkerung ihrer Heimatgemeinde auf das nahe Weihnachtsfest ein. Mittlerweile können sich jedes Jahr über einen sehr guten Besuch freuen. Schon am frühen Abend waren viele Gemeindebürger direkt neben dem schmucken Maibaum auf den Beinen und genossen die tolle Atmosphäre diese vorweihnachtlichen Abends in und außerhalb des wohlig warmen "Wirtsschneindenerstodls" der Familie Gschrei. Überall war für gute Speisen und Getränke und da fast das ganze Dorf auf den Beinen war, für gute Unterhaltung bestens gesorgt. Die Gäste genossen den dampfenden Glühwein und den "Jagertee".

Der große Renner war auch heuer Jahr wieder das lecker schmeckende "Strahlrohr", ein etwa 40 Zentimeter langes Baguette mit einer ebenso langen Wurst darin, das mit Kraut und anderen Leckereien noch angereichert wird und reißenden Absatz fand. Pfarrer Herbert Rösl, Bürgermeister Norbert Eckl, die zahlreich anwesenden Gemeinderäte, Feuerwehr -Vorsitzender Adolf Hammer, Kommandant Andreas Brandstätter und Kreisbrandmeister Richard Fleck waren von "ihrer Feuerwehrjugend" wieder begeistert. Sie ist nicht nur im Ehrenamt, sondern mittlerweile auch schon, was das Organisieren von Feiern anbetrifft, "spitze".
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